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„Elisabeth ist ein Symbol der Stadt“

Ausstellung „Legenden der heiligen Elisabeth“ „Elisabeth ist ein Symbol der Stadt“

Der Maler Dimitrij Schurbin, der am Richtsberg aufgewachsen ist, hat am Mittwoch bei der Eröffnung seiner Ausstellung „Legenden der heiligen Elisabeth“ der Stadt eines seiner Bilder geschenkt.

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Oberbürgermeister Egon Vaupel (links) bedankte sich herzlich bei Dimitrij Schurbin, der sich mit einem Gemälde für die gute Aufnahme revanchierte, die er in Marburg erfahren hat.

Quelle: Bettina Preussner

Marburg. „Marburg hat mir viel gegeben“, sagt der Künstler und lächelt. „Dafür will ich der Stadt mit einem Gemälde danken.“ Das Bild mit dem Titel „Frühjahrsputz“ zeigt die heilige Elisabeth inmitten von Fachwerkhäusern, die sie mit einem Schwall Wasser übergießt und reinigt.

„Elisabeth ist ein Symbol der Stadt Marburg“, erklärt der Künstler. „Sie ist auch ein Symbol für all die Dinge, die in der heutigen Gesellschaft fehlen.“ Er denke dabei an Hilfsbereitschaft, Güte, Mitgefühl und die Hingabe an Notleidende.

Oberbürgermeister Egon Vaupel, der sich sehr herzlich für das großzügige Geschenk bedankte, hob hervor, dass die heilige Elisabeth prägend für die Stadtgesellschaft sei. „Hier in Marburg wird Solidarität und christliche Nächstenliebe gelebt“, betonte er.

Karin Ackermann-Feulner vom Mitveranstalter Netzwerk Richtsberg erklärte, Ziel ihrer Initiative sei es, die Integration zu fördern. „Wir sind stolz auf Sie!“ rief sie dem Künstler zu.

Die Schau im Marburger Rathaus ist noch bis zum 16. September zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag bis 16.30 Uhr.

von Bettina Preussner

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