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Eine Woche im Zeichen Lateinamerikas

Semana Latina in Marburg Eine Woche im Zeichen Lateinamerikas

Der Marburger Musiker und Komponist Jean Kleeb hat die bereits sechste „Semana Latina“ organisiert. Sie startet am Freitag mit Flamenco und am Samstag kommt Grammy-Gewinner Ivan Santos.

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Das obere Foto zeigt eine Szene aus dem Dokumentarfilm „Raising Resistance“ über den Widerstand von Kleinbauern in Paraguay gegen Landenteignung für den ausufernden Anbau von Gen-Soja.Foto: Bettina Borgfeld

Marburg. Ginge es nach dem Brasilianer Jean Kleeb, dann würde die lateinamerikanische Kultur eine noch größere Rolle in Marburg spielen. Vor sechs Jahren hat er die Latina Semana, die Woche der lateinamerikanischen Kultur, ins Leben gerufen. Die Veranstaltungsreihe ist seither stetig ein Stück größer geworden. In diesem Jahr stehen bis zum 7. September 12 Veranstaltungen auf dem Programm.Und diesmal ist Jean Kleeb sogar ein Star ins Netz gegangen:

Am Samstag, 2. September, tritt der brasilianische Grammy-Sieger Ivan Santos mit Band ab 20 Uhr in der Waggonhalle auf. Santos erhielt 2005 in Los Angeles für seinen Song „Ninguém faz idéia“ eine der begehrtesten Auszeichnungen der Musikindustrie. In Marburg präsentiert der in Frankfurt lebende Musiker seine aktuelle CD „Grampeado“. Er spielt „World Pop“, eine Mixtur aus brasilianischen Traditionen und modernem urbanem Pop.

Offiziell eröffnet wird das Festival am Freitagabend um 20 Uhr ebenfalls in der Waggonhalle - natürlich mit Musik: Die Band Bandaluz kommt mit „Nuevo Flamenco“ nach Marburg, laut Kleeb einer experimentellen Kombination aus Rock, Pop, Jazz und Latin mit der Intensität und Rhythmik des Flamenco.

Bereits am morgigen Donnerstag wird um 18.30 Uhr im Rotkehlchen die Ausstellung „eine andere Seite Brasiliens“ eröffnet. Zu sehen ist dort bis zum 16. September Holz-Kunsthandwerk von Bruno R. Felix da Silva aus der brasilianischen Kulturstadt Olinda.

Ein lateinamerikanisches Kinderfest rundet am Sonntag von 12 bis 18 Uhr auf dem Gelände der Waggonhalle das Startwochenende ab. Der Eintritt ist frei. Das Fest geht über in die „Cocina Latina“ ab 19 Uhr in der Waggonhalle. Zur Musik von Jean Kleeb, Heyson Vargas & Co. gibt es ein dreigängiges Menü mit Gerichten der lateinamerikanischen Küche.

Im Capitol-Center wird am Montag, 3. September, um 17.30 und 20 Uhr der Film „Raising Resistance“ mit einem anschließendem Filmgespräch gezeigt. Der Dokumentarfilm von Bettina Borgfeld und David Bernet erzählt vom Kampf der Campesinos, der Kleinbauern Paraguays, gegen die sich immer aggressiver im Land ausbreitende Gen-Soja-Produktion.

Weitere Veranstaltungen sind:

Dienstag, 4. September, 20 Uhr,Waggonhalle: Madera Porteña - Tango Trio.

Mittwoch, 5. September, 19 Uhr, Waggonhalle: Vortrag über die Landfrauen von COMUCAP, Honduras, in Kooperation mit dem Weltladen.

Mittwoch, 5. September, 20.30 Uhr, Weltladen: Guitarra Latina mit Johannes Treml, Knut Kramer featuring Christoph Repp (Percussion).

Donnerstag, 6. September, 20 Uhr, Waggonhalle: Gosto Delicado, eine brasilianische Zeitreise mit dem Quartett aus Köln.

Freitag, 7. September, 22.30 Uhr, Trauma im G-Werk: DJ Intiche - Konzert mit anschließender Party.

von Uwe Badouin

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