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Ein sinfonischer Genuss für die Ohren

Konzertabend Ein sinfonischer Genuss für die Ohren

Etwa 300 Gäste besuchten am Samstagabend in der Evangeliumshalle Wehrda das gemeinsame Konzert des sinfonischen Blasorchesters des VfL Marburg und der Konzertband „Life“ der Musikschule.

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Mal sanft, mal temperamentvoll: Musiker des VfL-Orchesters und der Konzertband „Life“ boten Abwechslung beim Konzert in der Evangeliumshalle.

Quelle: Jan Bosch

Marburg. Beide Gruppe überzeugten mit einer vielfältigen instrumentalen Besetzung und zeigten dem begeisterten Publikum ein facettenreiches musikalisches Programm von Klassik bis Moderne. Johanna Hüttich („Life“) und Björn Struckmeier (VfL) führten die Anwesenden mit vielen Informationen zu den unterschiedlichen Stücken durch den Abend.

Den ersten Teil des Abends bestritten die Musiker der Musikschule unter Leitung von Dirigent Karl Reissig. Sie spielten Themen des Pixar-Animationsklassikers „Cars“ und der erfolgreichen US-Serie „JAG - Im Auftrag der Ehre“. Darauf folgte „El Tango“, ein Werk für Blasorchester von Rob Romeyn im Stil des argentinischen Tango. Im etwas ruhigeren „Fate of Gods“ verarbeitete Steven Reineke Mythen der nordischen Sagenwelt zu geheimnisvollen Klängen.

Schon beim ersten Ton von Salomon Burkes „Everybody needs somebody“ aus dem Film „The Blues Brothers“ verfielen die Zuschauer in rhythmisches Klatschen.

Das Stück „Camille“ widmete der belgische Komponist André Waignein seiner Tochter. Hier griff Dirigent Reissig selbst zum Flügelhorn und zeigte sein Können. Mit der dem bekannten Soundtrack von „The A-Team“ beendeten „Life“ ihre Vorstellung unter großem Applaus. Und vor der Pause spielten rund 80 Musiker gemeinsam ein Stück aus Disneys „König der Löwen“.

Das Sinfonische Blasorchester des VfL dirigierte Ulrich Moormann, der seit Anfang dieses Jahres die musikalische Leitung übernommen hat. Mit der „Festival Overture“ von Hans von der Heide lieferten sie den fulminanten Auftakt zur zweiten Konzerthälfte. Mit der „Appalachian Overture“ entführte das Orchester die Zuschauer in die Weiten der nordamerikanischen Prärien.

Die Solistin Linda Reinhard an der Posaune zeigte, dass der Stones-Klassiker „Live and let die“, geschrieben von Paul McCartney, nicht nur auf verzerrten E-Gitarren brillant klingen kann. Mit Teilen von Andrew Lloyd Webbers „Starlight Express“ und dem Soundtrack der „Glorreichen Sieben“ von Elmer Bernstein folgten noch einmal zwei Pflichtstücke aus Musical und Film. Mit „Music“ von John Miles gab es mit beiden Orchestern ein großes Finale und lang andauernde Ovationen des Publikums für dieses besondere Klangerlebnis.

Die Spendenerlöse der kostenfreien Konzertveranstaltung werden für die Nachwuchsförderung beider Gruppen verwendet.

von Jan Bosch

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