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Marburg Ein neues Podium für junge Bands
Marburg Ein neues Podium für junge Bands
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17:00 29.04.2014
Wollen die Marburger Musikszene beleben (oben von links): David Christ (17, Gründungsmitglied), Joschi Mengel (19, Gründungsmitglied), Laurin Schwarzmayr (1. Vorsitzender) und Pia Wolf (20, Kassenwartin). Beim ersten Konzert traten unter anderem auf: „After Crisis“ (unten links) und „The Day After“.Fotos: Röhm
Marburg

Die „offizielle Vorveranstaltung“ am Samstag sowie das Festival im Juli dieses Jahres sind Projekte des frisch gegründeten Vereins Musikkultur Marburg-Biedenkopf e.V.. Der Singer/Songwriter ,,After Crisis“ machte den Anfang. Der Gitarrist und Sänger spielte Eigenkompositionen mit durchaus nachdenklichen Texten und ließ dem Publikum vor dem letzten Song die Wahl zwischen ,,Schnulze oder Halbschnulze“.

Das zumeist junge Publikum bekam danach von mehreren Bands alles geboten: von Poprock-Coverversionen der jungen Marburger Band ,,The Day After“ bis zu brachialem Metalcore der Kölner Gruppe ,,Angels and Enemies“ reichte das Spektrum der Musikstile.

Immer mittendrin: Der 23-jährige Laurin Schwarzmayr, Gründer und Vorsitzender des noch jungen Vereins Musikkultur Marburg-Biedenkopf und Organisator der Veranstaltung.

Am 1. April dieses Jahres hatte der Marburger den Verein mit Freunden zusammen ins Leben gerufen. Das Ziel: ,,Wir wollen die Marburger Musiker und Bands besser vernetzen, Talente und junge Bands fördern. Durch unseren Verein soll den Bands eine Plattform geboten werden, um sich auszutauschen und gemeinsame Projekte zu starten“, so Schwarzmayr, der selber als Musiker unterwegs ist und ein Studium in klassischem Gesang anvisiert.

Eine Plattform ist dabei die Vereinsseite im sozialen Netzwerk Facebook. 2011 bereits ins Leben gerufen zählt sie inzwischen über 600 Mitglieder. Der Verein besteht derzeit aus acht jungen Musikbegeisterten. Alle sind zwischen 17 und 23 Jahre alt, können trotz des jugendlichen Alters aber schon viel Erfahrung vorweisen: Bereits 2012 organisierte die Truppe um Schwarzmayr das erste Lahnwiesen Open Air - damals noch mit der Unterstützung des Vereins Kulturloge. Das Festival nach dem Ausfall im vergangenen Jahr von an nun zu einem festen Termin im Marburger Kulturkalender zu machen ist nur eines der Ziele des Musikkultur-Vereins.

Konzertabende mit mehreren Bands wie das ,,LOAding“ sollen den teilnehmenden Künstlern dabei helfen, mit anderen Gruppen Kontakte zu knüpfen - gerade auch mit professionellen Gästen von außerhalb. ,,So können wir das Level bei allen anheben“, erklärt Schwarzmayr die Idee und erzählt: ,,Auf meinen Reisen durch Deutschland ist mir aufgefallen, dass das Niveau der Bands anderswo höher ist. Dabei ist Marburg gut aufgestellt was Proberäume, Clubs und Auftrittsmöglichkeiten angeht. Es fehlt vielen Bands aber einfach an Professionalität und Know-how. Wir wollen deshalb auch Workshops anbieten, in denen die Musiker Hilfe von Profis bekommen.“ Ein Booking-Workshop ist bereits in Planung bei dem heimische Bands lernen können, sich professionell um Auftrittsmöglichkeiten zu bewerben.

Die Musiker für den Abend im Trauma hatten Schwarzmayr und seine Crew größtenteils aus dem Bekanntenkreis aktiviert. Dabei zeigte sich bereits, dass der Verein gut vernetzt ist: ,,The Living Toy“ kamen aus Hanau angereist. ,,Dreimillionen“ hatten sich aus Frankfurt auf den Weg gemacht. Das Publikum im Trauma ließ sich dabei bereitwillig animieren zum Mitsingen und Tanzen, viele zeigten sich begeistert: ,,Richtig gut, dass hier so etwas angeboten wird“, lautete die positive Resonanz auf das erste Projekt der Musikkultur Marburg-Biedenkopf.

Auf die nächste große Veranstaltung, das Lahnwiesen Open Air am 19. Juli, dürfen sich die Musikfans Marburgs schon freuen: ,,Wir haben einen bekannten Headliner an Land gezogen, der schon in den Charts vertreten war“, rührt Schwarzmayr die Werbetrommel für das Festival auf den Lahnwiesen.

von Jouka Röhm

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