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Ein Werk als Meditationsübung

Kurhessische Kantorei Ein Werk als Meditationsübung

Werke von Bach, Brahms, Mahler und Poulenc interpretiert die Kurhessische Kantorei unter der Leitung von Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum am Karfreitag, 2. April.

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Die Kurhessische Kantorei Marburg.

Quelle: Kurhessische Marburg

Marburg. Das geistliche Konzert in der Lutherischen Pfarrkirche beginnt um 19 Uhr. „Das Programm ist eine Collage aus vier Stücken, die eigentlich nicht für den Karfreitag komponiert wurden“, erzählt Maibaum im Gespräch mit der OP. Bachs Motette „O Jesu Christ, mein‘s Lebens Licht“ steht am Anfang des Abends – eine äußerst selten aufgeführte Trauermusik für Chor und Orchester, die Maibaum, wie er sagt, „umtextiert“ hat, um auf das Passionsgeschehen hinzuführen.

Johannes Brahms‘ Motette „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz“ ist eine A-Cappella-Komposition, die sicherlich zu den Meisterstücken geistlicher Chorliteratur zählt. „Im Kontext zum Karfreitag wird das Werk zur Sündenanerkennung und zum Bittgebet um Gnade“, so der Landeskirchenmusikdirektor.

Gustav Mahlers „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ liegt ein Gedicht Friedrich Rückerts zugrunde. „Ein weltliches Stück, das ebenfalls nicht direkt mit dem Karfreitag in Verbindung steht“, urteilt Maibaum, der allerdings auch sagt: „An einem solchen Tag sind Assoziationen erwünscht, dieses Werk ist eine Art Meditationsübung.“

von Carsten Beckmann

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Freitagsausgabe der OP.

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Kurhessische Kantorei

Am Sonntag führt die Kantorei der Elisabethkirche ab 18 Uhr Johann Sebastian Bachs „Johannespassion“ auf. Eine weitere Aufführung findet in Schlüchtern statt.

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