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Ein Wandteppich im Museum Fridericianum zieht die Besucher in den Bann

documenta für Einsteiger Ein Wandteppich im Museum Fridericianum zieht die Besucher in den Bann

Er hat etwas Magisches, dieser riesige Wandteppich, den die in Warschau geborene und in London lebende Künstlerin Goshka Macuga in der Rotunde des Museums Fridericianum platziert hat.

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Besucher bestaunen bei der documenta (13) im Museum Fridericianum den riesigen Wandteppich des Künstlers Goshka Macuga mit dem Titel „Of what is, that is; of what is not, that is not 1“. Foto: Boris Roessler

Quelle: Boris Roessler

Kassel. Steht der Betrachter in dem halbrunden Raum wird er förmlich in das Bild hineingezogen. Das Werk trägt den Titel „Of what is, that is; of what is not, that is not 1“. Macuga kombiniert fiktionale fotorealistische Bilder wie die Schlange im Vordergrund mit realen Abbildern, wie dem zerstörten Präsidentenpalast in Kabul.

Das Bild zeige, so die Künstlerin, „Halbwahrheiten“, so wie auch in vom Krieg verwüsteten Ländern wie Afghanistan nur immer eine Seite der Wahrheit sehen. Die Personen sind real, Mitarbeiter von afghanischen Ministerien, der Unesco und Nicht-Regierungsorganisationen, die sie in einen neuen Zusammenhang setzt.

Das Gegenstück dieses Wandteppichs, 2011 in Kassel aufgenommen, hängt in Kabul.

Die documenta (13) endet am 16. September.

von Uwe Badouin

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