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Ein Prinz zum Jubiläum

Sebastian Krumbiegel kommt nach marburg Ein Prinz zum Jubiläum

Adel verpflichtet: Sebastian Krumbiegel von der Popgruppe „Die Prinzen“ gastiert am Dienstag, 15. Januar, solo in der Acoustic Lounge im TTZ. Fans sollten sich ganz schnell um Karten kümmern.

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Sebastian Krumbiegel, einer der größten deutschen Popstars und Kopf der „Prinzen“, tritt am Dienstag im kleinen, intimen Foyer des TTZ auf.Foto: Markus Wustmann

Marburg. „Küssen verboten“, „Alles nur geklaut“, „Millionär“, (Du musst ein) Schwein sein“ - alle diese Songs haben eines gemeinsam: Sie waren Hits der Leipziger Popgruppe „Die Prinzen“.

Und jetzt kommt ihr Frontman Sebastian Krumbiegel auf seiner Solo-Tournee nach Marburg, in einen ganz kleinen, intimen Saal: Am Dienstag, 15. Januar, tritt der „Prinz“ in der Acoustic Lounge im Foyer des Technologie- und Tagungszentrums auf. Es gibt nur 85 Plätze - wer eine Karte ergattern will, sollte also schnell sein.

Dem Marburger Gitarristen, Komponisten und Texter Stefan Kissel ist mit dem Engagement zum Jubiläum seiner kleinen und feinen Konzertreihe Acoustic Lounge ein Coup gelungen. „Ein bisschen Verhandlungsgeschick gehört dazu. Außerdem hat sich bei den Musikern die nette, kuschelige Atmosphäre herumgesprochen“, sagte der 43-Jährige der OP.

Seit ihrer Gründung 1991 in Leipzig sind „Die Prinzen“ aus der deutschen Popszene kaum wegzudenken. Sie haben unglaublich viele Hits produziert, bei ihren Tourneen die ganz großen Hallen gefüllt und jede Menge Preise abgeräumt: zweimal den Echo, die Goldene Stimmgabel, den deutschen Musikpreis.

Nach 14 Goldenen Schallplatten und sechs Platinauszeichnungen gehen viele „Prinzen“ nun nebenher auf Solopfaden. Dies gilt auch für den Kopf der Prinzen, den ehemaligen Thomanerchor-Sänger Sebastian Krumbiegel.

Die Pop-Legende reist nun mit Klavier durch die Republik - im Gepäck hat er eigene Songs - veröffentlichte wie unveröffentlichte. Zudem präsentiert er Coverversionen von Künstlern, die er schätzt - von Udo Lindenberg, Rio Reiser und „Die Art“. Zudem wird er aus seinem Leben erzählen - vom Musikfan in der ehemaligen DDR zum gefeierten Popstar im wiedervereinigten Deutschland.

Seit 18 Jahren veranstaltet Stefan Kissel nebenberuflich Konzerte - anfangs die Acoustic-Duo-Night in der Cavete, später das Acoustic Meeting in der Waggonhalle und seit fünf Jahren die Acoustic Lounge im TTZ. Bis Mai sind die Künstler für die kommenden Konzerte - im Schnitt eines pro Monat - bereits gebucht. Ob er danach weitermachen will, ließ er offen. Kissel betonte aber auch, dass ihm nach so langer Zeit langsam die Puste ausgehe. Denn seine Brötchen verdient Kissel als Qualitätsmanager beim St. Elisabeth-Verein und als Berater, Supervisor und in der Fortbildung im pädagogischen Bereich. Musiker und Konzertveranstalter - das macht er nebenbei.

Karten gibt es im Vorverkauf im TTZ sowie bei www.Adticket.de

von Uwe Badouin

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