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Ein Abend für Sprache und Sprechen

Marburg Ein Abend für Sprache und Sprechen

Professorin Christa Heilmann hat viel für die Frauenförderung an der Uni Marburg geleistet. Zu ihrem Abschied gab es einen literarischen Abend mit der bekannten Lyrikerin Ulla Hahn.

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Zwei für die Sprache: Professor Christa Heilmann (links), Sprechwissenschaftlerin an der Philipps-Universität, und die Autorin Ulla Hahn in der Alten Aula.

Quelle: Mareike Baader

Marburg. Sturheit und Hart­näckigkeit sind keine Eigenschaften, für die Kinder belohnt werden. Wenn man erwachsen wird, sieht das schon anders aus. Ulla Hahn wurde dafür belohnt, als ihr 1985 der Hölderlin-Preis für ihre „widerborstigen“ Gedichte verliehen wurde.

Der Abend zu Ehren der Sprechwissenschaftlerin Professorin Christa Heilmann war in zwei Teile geteilt, einen lyrischen und einen prosaischen. Zwar hat sich Ulla Hahn in den ersten Jahren ihrer literarischen Laufbahn vor allem als Lyrikerin einen Namen gemacht, aber einen ganzen Abend nur Poesie – und dann in einem Raum wie der Alten Aula – das schien zu viel.

Der erste Teil des Abends, Hahns Gedichte-Lesung aus dem Band „Wiederworte“, war aber alles andere als trocken und schwer. Melodisch, fast singend las die Autorin mit warmer Stimme ihre Gedichte vor. In „Wiederworte“ finden sich alte Gedichte, denen neue gegenübergestellt sind. Es ist eine Art „Dialog mit ihrem früheren Selbst“, wie Hahn es bezeichnet. Diesen Dialog führte die Autorin auf eine sehr sympathische Art und Weise und mit einigen Geschichten drum herum.

von Mareike Bader

Mehr lesen Sie am Montag in der gedruckten OP.

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