Volltextsuche über das Angebot:

32 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Dvorák trifft Mozart

Letztes Schlosskonzert Dvorák trifft Mozart

Das Finale der diesjährigen Marburger Schlosskonzerte am Sonntag, 30. September, um 20 Uhr im Fürstensaal des Landgrafenschlosses ist eine (fast) rein Marburger Angelegenheit: Es musiziert das Marburger Kammerorchester, Solist ist der aus Marburg stammende Cellist Stephan Rieckhoff.

Marburg. Unter dem Motto „Dvorak trifft Haydn und Mozart“ hat das Marburger Kammerorchester zusammen mit seinem Leiter Professor Andreas Weiss aus Karlsruhe ein reizvolles klassisches Programm vorbereitet. Das Orchester wird verstärkt durch befreundete Bläser.

Auf dem Programm stehen das Nocturno op. 40, ein Streicherstück von Antonin Dvorak, das Cellokonzert Nr. 2 in D-Dur von Joseph Haydn, das dem Solisten einiges an Virtuosität abverlangt. Das Kammerorchester verbindet sich für dieses Werk mit dem aus Marburg stammenden Cellisten Stephan Rieckhoff. Schon mit 6 Jahren war er musikalisch aktiv und gewann mehrfach Bundeswettbewerbe bei „Jugend musiziert“.

Nach seinem Studium war er zunächst Solocellist in Pforzheim und München. Seit 1984 ist er 1. Solocellist im Orchestre de la Suisse Romande in Genf, pflegt aber weiterhin den Kontakt zu seiner Heimatstadt.

Nach der Pause ist wieder Dvorák am Zug: Etwa 100 Jahre nach dem Cellokonzert von Haydn entstand das Rondo für Cello und Orchester op. 94. Es ist zwar nur „der kleine Bruder“ des großen bekannten Cellokonzerts, gleichwohl gehört das effektvolle Stück zur Standardliteratur jedes Cellisten.

Das Konzert wird abgerundet mit der frühen Mozart-Sinfonie in B-Dur.

Karten gibt es bei Marburger Tourismus und Marketing, im Musikhaus am Biegen und an der Abendkasse.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Marburg