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Polizei durchsucht neun Gebäude im Kreis

Drogen-Razzia Polizei durchsucht neun Gebäude im Kreis

Nach einer Razzia des 
Landeskriminalamts 
verhafteten Polizei­beamte am Dienstag in 
Marburg einen Mann, 
bei dem Ecstasy, Morphin 
und Marihuana gefunden worden waren. Dem Marburger, einem Mann in den Dreißigern, wird bewaffnetes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln vorgeworfen.

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An neun verschiedenen Plätzen im Landkreis schlug die Polizei am Dienstag zu.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Das teilte Nicolai Wolf, Sprecher der Marburger Staatsanwaltschaft, mit. Denn auch eine Schusswaffe und ­Munition seien bei dem Mann beschlagnahmt worden.

Das Strafmaß betrage 5 bis 15 Jahre, sagte Wolf. Der Haftbefehl sei wegen Fluchtgefahr ­erlassen worden. Zu eventuellen Vorstrafen des Mannes und ob er möglicherweise Kopf einer Bande war, dazu machte Wolf keine Angaben.

Die neun Wohnungen und ­Geschäfte waren wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Drogenhandel durchsucht worden. Ein entsprechendes Verfahren ist in Limburg anhängig. Das bestätigte der dortige Oberstaatsanwalt Hans-Joachim Herrchen auf Nachfrage.

Nach OP-Informationen wurden unter anderem ­Gebäude in der Marbach, am Unteren Richtsberg, im Stadtwald sowie in der Gemeinde Weimar durchsucht. Die Einsätze hätten eigentlich zeitgleich erfolgen ­sollen. Das klappte aber nicht, erfuhr die OP. In den anderen Gebäuden wurden laut Herrchen keine Drogen gefunden.

Bei der Anklage gegen den Marburger berücksichtigt werde unter anderem, wie hoch der Wirkstoffanteil in den beschlagnahmten Drogen sei, sagte der Oberstaatsanwalt. Den soge­nannten Reinheitsgrad werde das Ergebnis eines Tests zeigen.

von Freya Altmüller

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