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Marburg Die bunte Welt des Akkordeons
Marburg Die bunte Welt des Akkordeons
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17:49 04.09.2014
„Faela!“ aus Schweden sowie „Juli & moi“ aus Frankreich sind zwei von vier Gruppen, die beim Akkordeonfestival Marburg auftreten.Fotos: Veranstalter
Marburg

Das Akkordeon ist ein noch recht junges Instrument: Erste Vorläufer stammen aus dem frühen 19. Jahrhundert. Lange wurde es belächelt als Schifferklavier oder Ziehharmonika. Falsch, meinen die Veranstalter, die mit dem Festival auch die ungeheure Vielfalt dieses Instruments zeigen wollen, mit dem man klassische Musik, Pop, Chansons, ango und viele Genres mehr spielen kann. Zu Gast sind vier Gruppen, die das Akkordeon virtuos einsetzen: Die Gruppe „Falela!“ aus Schweden, das Duo Kratschowski, Vassili und Larissa Dück, beides sind deutsch-russische Duos, sowie Julie & moi aus Frankreich.

Darüber hinaus bietet die Musikschule Workshops für „alte Hasen, Anfänger, Amateure und abgebrühte Profis“: Anfänger lernen erste Melodien und einfaches Begleiten mit Bässen. Es gibt einen Kurs für Fortgeschrittene und einen Meisterkurs mit dem Dresdener Akkordeonistes Ruslan Kratschkowski. Studierende sowie avancierte Spieler und Spielerinnen können im Einzelunterricht ihre Fähigkeiten verfeinern. Ein Kurs in Spieltechnik für Fortgeschrittene ergänzt das Programm.

Am Samstag gibt es von 12 bis 15 Uhr auf dem Markplatz auch eine Straßenmusikbühne. Eine Voranmeldung für Auftretende wird erbeten: info@akkordeon-festival-marburg.de

Mehr unter www.akkordeon-festival-marburg.de.

von Uwe Badouin

Das Programm

Freitag, 12. September, 20 Uhr, Musikschule: Das Duo Kratschkowski (Russland/Deutschland) eröffnet das Festival mit Musik von Bach bis Zigeunermusik über Piazzolla und Klezmer. Ruslan Kratschkowski wird zudem als Dozent des Meisterkurses agieren.

Samstag, 13. September, 18 Uhr, Pfarrkirche: Vassily & Larissa Dück (Russland/Deutschland) gehen auf musikalische Entdeckungsreise um den Globus. Das Programm umfasst Jazz, klassische Kompositionen sowie russische und französische Musik.

Samstag, 13. September, 20 Uhr, KFZ: Faela! aus Schweden sorgen bei jedem Publikum für sofortigen Tanzzwang und akute gute Laune. Sie mixen Latin-Rhythmen mit Balkanmelodien, Flamenco mit Rock‘n‘Roll.

Sonntag, 14. September, 11 Uhr, Waldbühne am Spiegelslustturm: Julie&moi aus Frankreich vereinen poetisch Chanson, lateinamerikanische Rhythmik mit afrikanischen Klängen.

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