Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Marburg Die Schattenseite des Rampenlichts
Marburg Die Schattenseite des Rampenlichts
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:19 07.02.2012
Da stehen sie, die besten fünf bei „Unser Star für Baku“:  (v.l.) Shelly Phillips, Katja Petri, Yana Gercke, Ornella de Santis und Roman Lob. Quelle: Willi Weber

Köln. Es geht um den deutschen Startplatz beim Eurovision Song Contest, der größten Musikshow der Welt. Mehrere 100 Millionen Zuschauer verfolgen den Auftritt in Baku/Aserbaidschan. Nur die Besten schaffen es auf diese Bühne.

Yana Gercke ist nach der fünften Entscheidungsshow diesem großen Traum ein Stückchen näher gekommen. Dennoch war es dieses Mal irgendwie anders als in den bisherigen Sendungen. „Ich kam von der Bühne und war richtig unzufrieden“, sagt die 20-Jährige.

Sie hatte so ein Gefühl im Bauch. Und Bedenken im Kopf. War es die richtige Songauswahl? Kam Rihannas „We Found Love“ womöglich zu eintönig rüber? „Ich kam irgendwie nicht richtig rein in den Song, zumindest im ersten Teil. Zum Ende wurde es besser“, sagt Yana.

Überschwängliche Jury-Urteile blieben aus. Thomas D., Stefan Raab und Alina Süggeler lobten die Sängerin aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf zwar. So euphorisch wie noch in der Vorwoche fielen die Bewertungen hingegen nicht aus. „Ah, die Jury-Urteile waren okay“, sagt Yana Gercke. „Das war es auch nicht, was mich so beeinflusste. Ich hab keine Ahnung, irgendwie war es so ein Gefühl.“

Trotz der knappen Vorbereitungsphase mit Interviews, Videodrehs und natürlich  Proben – die nächste Show steht schon  am Donnerstag an –, gönnt sich Yana jetzt vor allem eines: Ruhe. Schlaf nachholen, Füße hochlegen, auf das Wichtige konzentrieren – die vergangenen Wochen, so aufregend sie auch gewesen sind, sie fordern ihren Tribut. Auch für eine so bühnenerfahrene Musikerin wie Yana.

von Carsten Bergmann

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe der OP und bereits am Dienstagabend auf Ihrem iPad.