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Marburg Die Poesie der Realität
Marburg Die Poesie der Realität
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17:54 22.08.2012
„Zwischen den Welten“ hat die Künstlerin Claudia Mühlhans ihr Aquarell mit der Badenixe betitelt.Foto: Bettina Preussner
Marburg

„Die Welt ist eine Bühne“, sagte Peter Merck in seiner Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung und zitierte damit einen Ausspruch Shakespeares. Auf dieser Bühne spiele sich das Drama des Lebens ab, so der Redner weiter, und mit diesem Drama beschäftigten sich die Bilder von Claudia Mühlhans.

Tatsächlich geht es der Künstlerin um die Inszenierung von Lebensphase: Da sieht man ein Baby, das vorsichtig die fremde und unwirtliche Welt entdeckt, ein Kind, das mit seiner Familie Geburtstag feiert, einen Erwachsenen, der vom Tode bedroht wird. Die dargestellten Szenen sind surrealistisch verfremdet, sie bilden nicht die Wirklichkeit ab, sondern zeigen einen ganz besonderen Blick auf die Welt.

Claudia Mühlhans will mit ihren Bildern eine Sensibilisierung der Wahrnehmung erreichen, erklärte Merck weiter. Denn im Alltag seien die Spielräume für Entdeckungen kleiner geworden. Ihre künstlerische Erzählweise nennt die Malerin selbst „poetischen Realismus“.

In der Ausstellung mit dem Titel „Bunte Worte“ zeigt die Künstlerin darüber hinaus Porträts, Landschaftsbilder und Stillleben. Die meisten Arbeiten sind Aquarelle, einige Bilder in Mischtechnik sind darunter. Claudia Mühlhans lebt seit vielen Jahren in Gießen, sie malt nicht nur, sondern schreibt auch Gedichte.

Die Schau ist bis zum 2. November, ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Mittwoch 9 bis 16 Uhr, Donnerstag 9 bis 17 Uhr, Freitag 9 bis 12 Uhr. (GeWoGalerie, Pilgrimstein 17)

von Bettina Preussner

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