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Die Liebe zu Rot und Türkis

Ausstellung von Amélie Methner Die Liebe zu Rot und Türkis

Der Titel ist Programm: „Zerrissen und zerfleddert“ heißt die Ausstellung von Amélie Methner im Café des Spiegelslustturms. Gezeigt werden vor allem farbstarke Collagen.

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Leuchtende Farben: Amélie Methner stellt ihre Collagen im Spiegelslustturm aus. Foto: Bettina Preussner

Marburg. „Was passiert, wenn eine Künstlerin ihre Bilder zerreißt? Was kommt danach?“ fragte Dr. Elke Therre-Staal in ihrer Einführung bei der Vernissage am Sonntagmorgen. Die Malerin öffne sich für Neues, erklärte die Rednerin, der zunächst zerstörerische Prozess des Zerreißens führe immer wieder zu einem Neubeginn. Amélie Methner kommt von der Ausdrucksmalerei her. In dieser Art der Malerei kann sie Dinge verarbeiten und ihren inneren Bildern Raum geben. Das Malen ist immer wieder eine Reise ins Ungewisse, der Malprozess ebenso wichtig wie das Ergebnis.

Die Acrylbilder von Amélie Methner sind sehr dynamisch und leben von starken Farben, wobei die Malerin vor allem Rot und Türkis liebt. Das Rot steigere das bewusste Erleben und Fühlen, erläuterte Dr. Therre-Staal.

Die Bilder seien ebenso einzigartig wie die Collagen und führten in eine Welt der Assoziationen. Mit dem Zerreißen der Acrylgemälde und dem Neuanfang in den Collagen zeige sich immer wieder Methners Lust am Experimentieren, so Dr. Therre-Staal weiter.

Amélie Methner wurde 1950 in Erlangen geboren. Sie arbeitet seit 1980 als Lehrerin an der Abendschule für Erwachsene in Marburg. In den Jahren 2009 und 2010 nahm sie teil an den Kunsttagen des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Seit 2010 ist sie Kursleiterin des Ölmalkreises an der Volkshochschule Marburg.

Die Ausstellung im Café des Spiegelslustturms ist bis zum 20. August zu folgenden Zeiten geöffnet: Täglich von 13 bis 18 Uhr, sonntags ab 11 Uhr.

von Bettina Preussner

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