Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Die Leiden eines Familienvaters

„Lück im Glück“ Die Leiden eines Familienvaters

„Ich freue mich, auch Rabeneltern hier zu sehen“, begrüßte der Komödiant, Schauspieler und Moderator Ingolf Lück diejenigen unter den 90 Zuschauern im KFZ, die auf seine Frage, was sie mit ihren Kindern gemacht hätten, antworteten: alleine zu Hause gelassen.

Voriger Artikel
Lebensgefährlicher Raucherhusten
Nächster Artikel
Das Theater will die Welt retten

Ingolf Lück begeisterte seine Fans im KFZ.

Quelle: Schubert

Marburg. Die keineswegs ausverkaufte Halle nahm Lück mit Ironie und Humor zur Kenntnis und präsentierte unverdrossen sein knapp zweistündiges temporeiches und witziges Programm „Lück im Glück“. Wie so oft, erwies sich auch Lück live als viel besser, als man ihn aus dem Fernsehen kennt.

Seine überspitzten, genüsslich satirisch aufbereiteten Beobachtungen vom ganz normalen Wahnsinn eines Familienlebens als Vater zweier Kinder trafen offensichtlich häufig den Nagel auf den Kopf. Immer wieder lachten verschiedene Zuschauergruppen herzhaft, wenn Lück beispielsweise die Schwierigkeit schilderte, für Freitag- oder Samstagabende einen Babysitter zu finden.

Am Dienstag zwischen 14 und 16 Uhr könne man welche kriegen, und das, obwohl sein Kindermädchen acht Euro schwarz die Stunde bekomme. Und wenn man nachher nur einen 50-Euro-Schein hat, gucke sie so lange mit runden Kulleraugen, bis man ihn ihr gebe.

Am Ende wurde es versöhnlich: Familie sei wie Rock`nRoll, unberechenbar und laut für die Nachbarn, aber geiler, weil der Zusammenhalt viel größer sei. Das begeisterte Publikum erklatschte sich als Zugabe eine warnende Geschichte vom gemeinsamen Urlaub zweier Familien mit vier Kindern.

von Manfred Schubert

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe der OP und bereits am Dienstagabend auf Ihrem iPad.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Comedy im KFZ

Kontinente entdecken, Meere erforschen, das Weltall erobern - kaum eine Herausforderung ist einem Mann zu waghalsig. Doch an einem Punkt ist es mit der Coolness oft vorbei: Familiengründung.

  • Kommentare
Kostenpflichtiger Inhalt mehr