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Die Kunst des Improvisierens, des Daseins und des Genießens

Semana Latina Die Kunst des Improvisierens, des Daseins und des Genießens

Musik findet in Lateinamerika in allen möglichen Zusammenhängen statt, nicht nur zum Feiern, auch an Orten, wo Menschen ständig ein- und ausgehen.

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Organisator Jean Kleeb eröffnete die Semana Latina mit Klaviermusik.

Quelle: Schubert

Marburg. Und Kunst sei immer auch die Kunst des Improvisierens, des Daseins und Genießens, erläuterte der aus Brasilien stammende Marburger Musiker Jean Kleeb, der als Organisator am Freitagabend die fünfte Semana Latina in der Waggonhalle eröffnete und dazu am Klavier improvisierte und sang.

Entsprechend dem Konzept sind wieder Künstler aus dem In- und Ausland eingeladen worden. Und Musik und Kunst soll nicht nur präsentiert werden, um zu zeigen „wie schön sie ist“, sondern die Menschen sollen auch selber etwas machen könne. „In Südamerika ist die Kunst des Alltags, des Mitmachens gefragt, zwischen Siesta und Fiesta gibt es noch andere Möglichkeiten“, betonte Kleeb.

Entsprechend gab es am Wochenende neben einem Tanzstück, dem Auftritt eines brasilianischen Chores und einer Fotoausstellung Workshops zum Trommeln und zu andiner Musik. Und da es ganz wichtig sei, dass Kinder Kultur erleben, fand ein lateinamerikanisches Kinderfest auf dem Waggonhallengelände statt.

Die Semana Latina endet am Freitag mit einer Salsa-Party in der Waggonhalle. Vor dem Konzert findet ab 19.30 Uhr ein Salsa-Schnupperkurs von „SalsaInMarburg“ statt. Ab 21 Uhr verspricht die Band „Molino’s Charanga“ ein Feuerwerk kubanischer Musik.

von Manfred Schubert

Mehr lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe der OP.

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