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Die Geschichte eines Herrschers wider Willen

Roman Die Geschichte eines Herrschers wider Willen

Ein Stück deutsche und englische Geschichte verwebt Heinrich Thies in seinem Roman „Ein König aus Hannover“, der von Donnerstag an als neuer OP-Fortsetzungsroman zu lesen ist.

Marburg. Thies hat in seinem Roman ein lokalhistorisches Thema aufbereitet, das aufgrund der speziellen Bedingungen weltpolitische Bedeutung hatte. Er erzählt die Geschichte des deutschen Provinzfürsten Kurfürst Georg Ludwig aus Hannover (1660 in Hannover geboren und 1727 in Osnabrück gestorben), der 1714 zum englischen König Georg I. gekrönt wurde. Er war der erste Welfenkönig auf dem englischen Thron, weitere sollten ihm folgen. Georg Ludwig, Herr eines vergleichsweise kleinen Fürstentums, wurde damit über Nacht zum König des damals mächtigsten Landes der Welt.

Allerdings hatte der Welfe als König von Großbritannien einen schweren Stand. Er sprach kaum Englisch, musste sich auf  Deutsch oder Französisch verständigen. Zudem hielt er sich häufig in seiner Residenz in Hannover auf. Alles Punkte, die ihn bei seinen Untertanen nicht sonderlich beliebt machten.

Erschienen ist der Roman im kleinen MatrixMedia Verlag in Göttingen, der Prinz Heinrich von Hannover gehört, einem Nachfahren Georg I. 

Heinrich Thies: „Ein König aus Hannover“, MatrixMedia Verlag, 273 Seiten,  22,50 Euro.

von Uwe Badouin

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der Printausgabe der OP und bereits am Mittwochabend auf ihrem iPad.

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