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Der Mörder und die Strickwaren

Krimifestival Der Mörder und die Strickwaren

Krimis bieten ein großes Spektrum: Sie können auf psychologischer Ebene funktionieren, als Thriller, skurril, humorvoll, ernst oder mit Augenzwinkern geschrieben sein und dabei von fremden Ländern berichten.

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Hakan Nesser.

Quelle: Sven Paustian

Marburg. Michaela Naumanns Aufzählung zum Krimi-Genre könnte sicher noch verlängert werden, vielleicht schon durch einen Besuch einer Lesung des siebten Marburger Krimifestivals, dessen umfangreiches Programm Ralf Laumer und zwei seiner Mitarbeiterinnen gestern vorstellten. Insgesamt hat die Media-Agentur 160 Veranstaltungen mit 90 Autoren organisiert. Die meisten allerdings in Schulen, sie sind nicht öffentlich.

Doch auch der „Rest“ kann sich sehen, hören und lesen lassen: Der diesjährige Star ist der schwedische Autor Hakan Nesser, der den Termin für seine Lesung in der Lutherischen Pfarrkirche am Samstag, 17. Oktober, zwischen Buchmesse und Flug nach Wien dazwischen schieben konnte. „Den kriegt nicht jeder“, erklärte Alexandra Klusmann gestern beim Pressegespräch stolz.

Die Skandinavier sind überhaupt gut vertreten: Jussi Adler-Olsen ist ein renommierter dänischer Schriftsteller (12. Oktober), das schwedische Autorenduo Anders Roslund und Börge Hellström (1. Oktober) muss nicht weiter vorgestellt werden. Auch der junge Johan Theorin (4. Oktober), ebenfalls Schwede, wird bei Krimifans und Kritikern bereits hoch gehandelt. Er wird für die Deutschland-Buchpremieren-Lesung von „Nebelsturm“ in Marburg extra eingeflogen. Der Finne Taavi Soininvaara ist am 29. Oktober in Marburg. Sein „Finnisches Requiem“ wurde als bester finnischer Krimi ausgezeichnet. Zum Krimifestival liest er aus „Der Finne“.

Textpassagen der ausländischen Autoren werden übrigens in Origininalsprache zu hören sein und zusätzlich von Marburger Schauspielern in deutscher Übersetzung vorgetragen.

von Christine Krauskopf

Mehr zum Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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