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Der Mann für die harten Kinostoffe

Interview mit David Fincher Der Mann für die harten Kinostoffe

Die amerikanische Filmindustrie synchronisiert keine europäischen Filme. Hat sie einen guten Film mit Kassenpotenzial entdeckt, wird ein Remake gedreht. Morgen kommt die US-Version von „Verblendung“ in die Kinos.

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Regisseur David Fincher posiert in Berlin bei der Deutschland-Premiere seines Films „Verblendung“ für die Fotografen. Teil zwei und drei der Millenium-Trilogie werden möglicherweise von einem anderen Regisseur verfilmt.

Quelle: Clemens Bilan

Marburg. Zu Beginn seiner Karriere hat US-Regisseur David Fincher gern Spielchen mit seinem Publikum gespielt. „Sieben“ und vor allem „The Game“ und „Fight Club“ boten am Ende Auflösungen, die alles zuvor Gesehene auf den Kopf stellten.

Mit Filmen wie dem Kassenerfolg „The Social Network“ schlug Fincher konventionellere Wege ein. Nun zeigt der 49-Jährige aber mit der US-Version von Stieg Larssons Bestseller „Verblendung“, der am Donnerstag bundesweit anläuft, wieder seine brutale Seite. dapd-Korrespondentin Nina Jerzy sprach mit Fincher in Berlin über traumatische Kinoerlebnisse und warum er nie wieder einen Film wie „Fight Club“ drehen wird.

OP: Wie wurde Ihnen das Projekt von den Verantwortlichen verkauft?
David Fincher: Sie meinten: Wir wollen es nicht verändern, es ist eine schwedische Geschichte, die Gewalt ist extrem drastisch und wir können uns niemanden besseren dafür vorstellen als dich.

OP: Kriegen Sie häufig derartige Komplimente?
Fincher: Ja. (lacht) „Hey, es ist wirklich pervers, es ist echt perfekt für dich.“ Es hat bestimmt etwas mit dem Umstand zu tun,dass ich „Fight Club“ witzig fand und die meisten Leute nicht. Es hat sicherlich mit einigen Filmen über Serienmörder zu tun, die ich gemacht habe. Und damit, dass ich Herausforderungen mag.
von Nina Jerzy

Das komplette Interview lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe der OP und bereits am Dienstagabend auf Ihrem iPad.

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