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Marburg Der Maler in der freien Natur
Marburg Der Maler in der freien Natur
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16:42 20.01.2013
Die Landschaft, wie der Künstler sie erlebte: Die unveröffentlichten Skizzen und Studien von Otto Ubbelohde fanden reges Interesse bei den Besuchern. Quelle: Bettina Preussner
Goßfelden

Die Schau im romantischen Otto-Ubbelohde-Haus präsentiert 16 Gemälde­skizzen und -studien, die zum ersten Mal zu sehen sind. Es handelt sich um undatierte Arbeiten aus dem Nachlass Otto Ubbelohdes, die vermutlich zwischen 1906 und 1907 gemalt wurden.

Schon früh war der Maler mit Pinsel und Staffelei in der freien Natur unterwegs, mal zu Fuß, mal mit dem Fahrrad, um die Schönheit der näheren Umgebung festzuhalten. Wälder, Wiesen, Felder, Bäume und Wolken sind abgebildet, ein lauschiges Plätzchen, ein stimmungsvoller Ausblick. Die Studien heißen „Die Mellnau“ oder „An der alten Landstraße“, nicht alle sind eindeutig der Umgebung von Goßfelden zuzuordnen. Dem Landschaftsmotiv entsprechend sind fast alle Arbeiten im Querformat gemalt.

Schon in seiner Akademiezeit verbrachte Otto Ubbelohde die Sommer regelmäßig in der Natur, wie Ludwig Rinn, Vorstand der Otto-Ubbelohde-Stiftung, am Sonntag ausführte. Zwischen 1890 und 1900 besuchte der Maler verschiedene deutsche Künstlerkolonien. Unter anderem war er in Worpswede zu Gast, wo er „plein air“ arbeitete. Damals war die Freilichtmalerei, wie sie vor allem die Impressionisten eingeführt hatten, weiterhin ein beliebtes Mittel künstlerischen Ausdrucks.

In seiner Rede erklärte Ludwig Rinn weiter, dass Ubbelohde stärker als die Maler des Impressionismus von innen heraus gearbeitet hat. Er ordnete die ausgestellten Bilder deshalb als „frühexpressionistische Ausdrucksmalerei“ ein.

Die Ausstellung ist Samstags und Sonntags von 11 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung geöffnet; Otto-Ubbelohde-Weg 30, Goßfelden.

von Bettina Preussner

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