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Debütfilm wird zur Hommage an Marburg

"Die Sprachlosen" im Cineplex Debütfilm wird zur Hommage an Marburg

Die Marburger Elisabethschule scheint ein Hort junger Filmemacher zu sein. Am Sonntag präsentiert Martin Gerhard um 12 Uhr im Cineplex seinen Film „Die Sprachlosen“.

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Marburg. Vor wenigen Wochen lief „Murphys Gesetz“ im Cineplex - ein Kurzfilm von Marc-Tressel Schmitz (19). Am Sonntag ist dort ein weiterer Debütfilm „Made in Marburg“ zu sehen: „Die Sprachlosen“ von Martin Gerhard (21). Die beiden jungen Männer haben vieles gemeinsam: Beide haben die Elisabethschule besucht, beide wollen zum Film, beide haben mit einfachsten Mitteln einen Spielfilm produziert.

Martin Gerhard (Foto: Badouin) aus Bauerbach, der zur Zeit sein Freiwilliges Soziales Jahr am Offenen Kanal in Gießen absolviert hat seine Geschichte über vier Freunde im Frühjahr in Marburg gedreht - in einem Imbiss, im Café Traume, im Arbeitsamt und in der Elisabethschule.

„Die Sprachlosen“ spielt in 24 Stunden und erzählt in 65 Minuten von Problemen, Ängsten und Hoffnungen von vier Heranwachsenden. Es geht um Leistungsdruck, Vertrauen, Isolation und um Freundschaft.

Letzteres half auch Gerhard bei seinem Projekt: Vor und hinter der Kamera halfen ihm in erster Linie Freunde, sein ambitioniertes Projekt umzusetzen.

Der 21-Jährige war Drehbuchautor, Produzent, Regisseur und teilweise Kameramann in Personalunion. „Ich wollte schon immer einen Film machen“, sagte Gerhard der OP. Drehbuch und Regie gingen ihm „recht flott“ von der Hand, sehr viel schwieriger war die Organisation. Für ihn ist „Die Sprachlosen“ einerseits ein Bewerbungsfilm für die Filmhochschule, andererseits „ein Erinnerungsstück an Marburg“. Denn viele seiner Freunde zieht es nach dem Abi weg aus der Stadt. Der Eintritt am Sonntag ist frei.

von Uwe Badouin

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