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Das zuckersüße Lächeln der Mörderin

Theater Das zuckersüße Lächeln der Mörderin

Zu einem großen Spaß inszenierte David Gerlach die Komödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ beim Hessischen Landestheater Marburg. Am Samstag war Premiere.

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Das Szenenfoto zeigt (von links) Torsten Stoll, der in seiner Rolle als Mortimer Brewster versucht, Mr. Gibbs (Bernd Kruse) vor den mordlustigen Damen Abby und Martha (Thomas Streibig und Michael Köckritz) zu retten.

Quelle: Hessisches Landestheater

Marburg. Auch wenn Handlung und Dialoge dieses Klassikers des Schwarzen Humors von Joseph Kesselring schon ein Garant für einen Erfolg zu sein scheinen, ist eine Umsetzung doch nicht so leicht. Denn die Messlatte kennt wohl so ziemlich jeder: die großartige Verfilmung mit Cary Grant und Peter Lorre, die 1944 in die Kinos kam.

Abby und Martha Brewster vergiften aus reiner Nächstenliebe einsame, ältere Herren, die auf der Suche nach einem Zimmer bei den beiden alten Tantchen einkehren, mit einer Giftmischung im Holunderbeerwein. Neffe Teddy Brewster hält sich für Präsident Roosevelt und begräbt die „Gelbfieberopfer“ im Panamakanal, den er im Keller anlegt. Als Neffe Mortimer in Form eines mausetoten Mr. Hoskins in der Fenstertruhe auf einen mausetoten Zeugen dieses „Rituals“ stößt, wird der humanitären Aktion der beiden Damen allerdings ein Ende gesetzt.

David Gerlach und seine glänzend aufgelegten Schauspieler ergänzen den bekannten Stoff mit witzigen Details, kleinen, turbulenten Slapstickeinlagen und gut gewählter Musik zu einem wunderbar gelungenen Abend.
Die nächsten Aufführungen von „Arsen und Spitzenhäubchen“ sind am 13., 14., 23. April um 20 Uhr, 25. April um 18 Uhr im Theater am Schwanhof.

von Christine Krauskopf

Mehr dazu lesen Sie in der Montagsausgabe der OP.

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