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"Das Marburger Festival ist einzigartig"

17. Hessische Kinder- und Jugendtheaterwoche "Das Marburger Festival ist einzigartig"

Festivalleiter Jürgen Sachs ist rundum glücklich: Rund 2500 Besucher sahen 21 Vorstellungen von Kinder- und Jugendtheatern aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland. Den weitesten Weg hatte das Teatro La Baracca aus Bologna.

Marburg. „Die Zahlen sind optimal, es war alles ausverkauft, auch die Abendvorstellungen“, sagte Sachs. Und das bei einem – im Vergleich zu anderen Festivals – „Dumping-Etat“. 80000 Euro hat die 17. Hessische Kinder- und Jugendtheaterwoche gekostet: Rund 60000 Euro für das Festival und 20000 Euro für das zweite große Standbein des Festivals, das unter dem Titel „KUSS – Kuck! Schau! Spiel!“ Kinder- und Jugendliche dazu animieren will, selbst Theater zu spielen.

Paul Möllers vom Staatlichen Schulamt ist von Anfang an dabei und hat miterlebt, wie die Nachfrage nach Theaterworkshops an Schulen stetig gestiegen ist: von15 zum Start vor 17 Jahren bis zu rund 100 in diesem und im vergangenen Jahr. „Theater gewinnt an Hessischen Schulen enorm an Bedeutung“, sagte Möllers. Die Nachfrage bei Schülern sei riesig, einziges Manko seien zu wenig ausgebildete Lehrer.

Am Freitagnachmittag präsentierten Schülergruppen von vier Schulen die Ergebnisse der Workshops auf der großen Bühne: Schüler von der Stadtschule Biedenkopf, der Pestalozzischule, der Waldschule Wehrda und der Deutschen Blindenstudienanstalt hatten sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg gemacht – andere Workshops präsentierten ihre Arbeit in den Schulen aus dem gesamten Kreisgebiet.

„Diese Verbindung von Theater schauen und Theater spielen macht das Marburger Festival einzigartig in Deutschland“, betont Möllers.

von Uwe Badouin

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