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„Das Gehör hat sich entwickelt“

Veröffentlichung „Das Gehör hat sich entwickelt“

Der Bärenreiter-Verlag hat das Notenmaterial zu Jean Kleebs neuen Kompositionen herausgegeben. „Classic goes Jazz“ schafft eine faszinierende und zeitgemäße Verbindung verschiedener Musikstile.

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Der Marburger Komponist Jean Kleeb.

Quelle: Gabriele Kircher

 Marburg. Jazz und Bach? Tango und Schubert? Brahms und Blues? Wie soll das gehen, fragt man sich und ist dann verblüfft, wie gut afrikanische Wurzeln und starke Rhythmen mit eher intellektuell geprägter mitteleuropäischer Klassik harmonieren. Dabei ist diese Verzahnung eigentlich gar nicht so erstaunlich, nahmen doch auch klassische Komponisten Themen aus Volksliedern in ihre Werke auf und bearbeiteten sie in ihrem Sinne.

Der Marburger Musiker Jean Kleeb geht dabei ganz unbefangen vor, schafft mit Elementen aus Jazz, Swing, Blues und Popballaden Variationen über bekannte Themen von Mozart bis Mussorgski. Manche erkennt der Hörer gleich, andere sind ein bisschen versteckt. Er suche in der Klassik Anknüpfungspunkte und möchte daraus einen Dialog zwischen ernster und jazziger Musik entwickeln, erklärt der gebürtige Brasilianer. Was den Jazz belebe, sei das afrikanische Lebensgefühl und die Rhythmik, die ihm zugrunde liegt. „Ich möchte die klassischen Themen von ihren festen Formen befreien“, sagt Kleeb

von Christine Krauskopf

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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