Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Marburg Das Finale der Sadomaso-Trilogie
Marburg Das Finale der Sadomaso-Trilogie
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:25 07.02.2018
Dakota Johnson ist in „Fifty Shades of Grey“ als Studentin Anastasia Steele zu sehen. Quelle: Universal Pictures
Marburg

In „Befreite Lust“ erfahren Fans der Trilogie nach den Bestsellern der britischen Autorin E.L. James, wie die Lovestory zwischen Christian Grey (Jamie Dornan) und Anastasia (Dakota Johnson) weitergeht. Gibt es ein Happy End für die junge Studentin und den Multimillionär? Regie führte – wie schon beim zweiten Teil – der US-Amerikaner James Foley.

Dem Trailer nach zu urteilen folgt auch der dritte Teil dem bewährten Rezept der beiden Vorgänger-Filme: Glanzvolle, stilisierte Bilder von einer romantischen Hochzeit, Ausflüge mit dem Privatjet und Flitterwochen am Meer wechseln sich ab mit erotischen Liebesspielchen. 

Hintergrund

Erotischer Buch- und Kinoerfolg

  • Die Erotik-Trilogie „Fifty Shades“ der britischen Autorin E.L. James hat sich laut dem Verlag Random House weltweit mehr als 150 Millionen Mal verkauft. Damit ist die Reihe der britischen Autorin ähnlich erfolgreich wie etwa die Bücher über den Zauberlehrling „Harry Potter“ von Joanne K. Rowling.
  • Die Schottin veröffentlichte ihre Geschichten zunächst im Internet. Ein kleiner australischer Verlag brachte „Fifty Shades“ 2011 als E-Book und gedruckt heraus. Der Goldmann-Verlag, der zur Verlagsgruppe Random House gehört, veröffentlichte die Trilogie 2012 auf Deutsch.
  • In Deutschland verkaufte sich der erste Band innerhalb des ersten Monats mehr als eine Million Mal. Er stand nach Verlags-Angaben 147 Wochen ununterbrochen auf der „Spiegel“-Bestsellerliste.
  • James stand in Deutschland mit ihrer Erotikreihe im Ranking der meistverkauften Autoren in den Jahren 2011 bis 2016 auf Platz zwei, ermittelte GfK Entertainment.
  • Der Film „Fifty Shades of Grey“, der 2015 in die Kinos kam, spielte weltweit mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar ein. Die Kinoadaption stand 2015 mit 4,4 Millionen Besuchern auf Platz vier der erfolgreichsten Filme in Deutschland. Die Fortsetzung „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ sahen 2017 3,4 Millionen Besucher. (dpa)

Bei der Kritik fiel „Fifty Shades of Grey“ durch. Für den ersten Film gab es gleich fünf Goldene Himbeeren – das Gegenstück zu den Oscars: Schlechtester Film, schlechtestes Drehbuch, schlechtester Schauspieler, schlechteste Schauspielerin und schlechtestes Leinwandpaar. Die Negativ-Auszeichnungen haben den Filmen nicht geschadet – die ersten beiden Teile ließen die Kassen klingeln.

Während die Bücher wohl vor allem von Frauen gelesen wurde, war das Kinopublikum deutlich gemischter. Rund ein Drittel der Kinozuschauer war zumindest beim ersten Film laut Erhebungen von Universal männlich, 42 Prozent der Zuschauer unter 25 Jahre alt.

Die SM-Trilogie entstand in Anlehnung an die Vampir-Saga „Twilight“. Ihren Bestseller hatte die britische Autorin E.L. James, die eigentlich Erika Leonhard heißt, für eine Fan-Seite im Internet konzipiert – bis ein Verlag das Potenzial entdeckte. Insofern ähnelt die Geschichte dem Erfolg von Joanne K. Rowlings „Harry Potter“.

  • Mit dem Gutschein aus der Print-Ausgabe erhalten Sie ermäßigten Eintritt. Beim OP-Filmtest können Sie zudem Kinokarten gewinnen.

von unserer Agentur und Uwe Badouin