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Marburg Heftiges Gewitter zieht über Teile des Landkreises
Marburg Heftiges Gewitter zieht über Teile des Landkreises
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18:38 08.08.2018
Die Feuerwehr beseitigt Schlamm in Stausebach. Quelle: Nadine Weigel
Marburg

Aktualisierung, 16.35 Uhr: Der Landkreis Marburg-Biedenkopf hat eine erste Einsatzbilanz des starken Unwetters von Dienstagnachmittag bekannt gegeben.

Aktualisierung, 16.29 Uhr:  Was tun im Schadensfall? Eine wichtige Frage, die sich nun auch viele Menschen im Ostkreis stellen. Hier gibt es Antworten zum Thema.

Aktualisierung, 14.05 Uhr : Hier die Wetteraussichten für die kommenden Tage. Laut DWD (Deutscher Wetterdienst) bringen Gewitter Abkühlung - es drohen aber weiterhin Starkregen und Böen.

Am Dienstag, 7. August, kam es im Landkreis Marburg-Biedenkopf zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Grund waren heftige Gewitter, die einige Schäden hinterließen. 

Aktualisierung, 13.25 Uhr: Kreisweit gab es 500 Notrufe, die vor allem im Raum Kirchhain zu 200 Einsätzen geführt haben. Zeitweise waren bis zu 400 Einsatzkräfte der Feuerwehren vor Ort. Das DRK übernahm die Betreuung der Feuerwehrleute. Die letzten Einsätze wurden morgens um 6 Uhr abgeschlossen. Darüber berichtet der Landkreis.

In Stadtallendorf endeten die letzten Einsätze gegen 1.30 Uhr. 82 Einsatzkräfte alle Stadtallendorfer Wehren waren mit Schwerpunkt in der Kernstadt stundenlang mit vollgelaufenen Kellern und Unterführungen beschäftigt. Das teilt die Feuerwehr Stadtallendorf mit. Zum Schluss gab es noch einen größeren Einsatz in der Moschee im Wupperweg. 

Aktualisierung, 12.52 Uhr: Auch in der Grundschule in Kirchhain findet am Donnerstag wieder Unterricht statt.

Aktualisierung, 12.15 Uhr: Bei den Aufräumarbeiten helfen sich die Menschen im Ostkreis gegenseitig. Hier wollen wir Nachbarschaftshilfe vermitteln: 

Aktualisierung, 11.45 Uhr: An der Alfred-Wegener-Schule werden die Klassenräume getrocknet, sodass der Unterricht ab morgen wieder stattfinden kann. In der Turnhalle und dem Musikgebäude sind die Wasserschäden jedoch so gravierend, dass die Gebäude länger geschlossen bleiben.

Aktualisierung, 9.55 Uhr:  Ein Leser meldet von einer Wetterstation in Stadtallendorf, dass gestern 80 Liter pro Quadratmeter gefallen seien. Zur Einordnung: Bei mehr als 25 Litern pro Stunde oder mehr als 35 Litern in sechs Stunden gibt der Wetterdienst eine Unwetterwarnung heraus.

Aktualisierung, 9.30 Uhr: Es gibt Neuigkeiten aus Kirchhain. Eben meldete Matthias Bosse, Schulleiter der Alfred-Wegener-Schule, dass der Unterricht an der Schule morgen wieder aufgenommen werden könne. Nach einer ersten vorsichtigen Einschätzung seien die Unwetterschäden an der AWS nicht so schlimm wie befürchtet, teilte der Schulleiter mit. Einzelheiten dazu folgen.

Olaf Hausmann, Bürgermeister der Stadt Kirchhain, berichtete der OP eben, dass die Aufräumarbeiten in vollem Gange seien. Die Feuerwehren bekämen Unterstützung vom städtischen Bauhof. Zudem hätten ortsansässige Bauunternehmen, Hessenforst und die Nachbargemeinden ihre Unterstützung angeboten. "Alles sind sehr solidarisch", freut sich Hausmann, der aufgrund des Unwetters früher aus seinem Urlaub zurückkehrte und gemeinsam mit den Kirchhainer Feuerwehrleuten und vielen weiteren Helfern die ganze Nacht über im Unwetter-Einsatz war.

Am Dienstag, 7. August, kam es im Landkreis Marburg-Biedenkopf zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Grund waren heftige Gewitter, die einige Schäden hinterließen. 

Bis zum Mittwochmorgen, 6 Uhr, haben die Feuerwehren laut Hausmann 140 Einsätze im Kirchhainer Stadtgebiet hinter sich gebracht. "Jetzt geht die Arbeit weiter." An erster Stelle müsse die Verkehrssicherheit im Stadtgebiet wieder hergestellt werden. Viele umgestürzte Bäume müssten zerzägt und abgeräumt werden. Beispielsweise im Annapark, den es hart getroffen habe und der in den nächsten Tagen wohl gesperrt bleiben werde. Das gleiche gelte fürs Freibad, "voerst ist dort keine Badebetrieb möglich", sagt Hausmann.

Wichtige Infos für die Bürger: Das von der Stadt eingerichtete Bürgertelefon kann man unter 06422/808100 erreichen, wenn Hilfe bei der Beseitigung von Unwetter-Schäden benötigt wird. Die Stadt werde an mehreren Stellen Sperrmüll-Container aufstellen, damit die Bürger schadhafte Möbel loswerden könnten, sagte Hausmann, der voraussichtlich heute noch Container-Standorte bekanntgeben wird.

 

Aktualisierung, 8. August, 8.55 Uhr: In Kirchhain tagt zur Stunde der Krisenstab, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Das Unwetter hatte am Dienstag schwere Schäden in der Stadt angerichtet. Die Aufräumarbeiten dauern an.

Bis etwa 2 Uhr in der Nacht seien die Einsatzkräfte in Kirchhain und Stadtallendorf zu 170 Einsätzen ausgerückt, sagte Polizeisprecher Martin Ahlich am Mittwochmorgen.

Weitere Informationen folgen.

Aktualisierung, 22.15 Uhr: Auch an der Grundschule in Kirchhain fällt wegen der Wasserschäden am Mittwoch der Unterricht aus, teilt Kreispressesprecher Schienbein mit.

Aktualisierung, 21.47 Uhr: An der Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain fällt am Mittwoch der Unterricht aus, teilt Stephan Schienbein, Kreisbrandmeister und Pressesprecher der Kreisverwaltung, mit. Die Landrätin habe diese Entscheidung getroffen, weil noch nicht abzusehen sei, wie groß die Unwetterschäden an den Schulgebäuden und der Turnhalle seien.

Land unter in Kirchhain. Quelle: Nadine Weigel

Aktualisierung, 21.31 Uhr: Auch bei der Polizeistation in Stadtallendorf ist der Keller vollgelaufen. Das Wasser stand etwa 20 Zentimeter hoch, die Feuerwehr hat es abgepumpt. Eine Streife der Polizei fährt aktuell die Straßen in und um Kirchhain ab, um eventuelle Unwetterfolgen aufzunehmen.

Aktualisierung, 21.21 Uhr: Laut Auskunft der Bundespolizei in Kassel hat das Unwetter keine Schäden an der Bahnstrecke hinterlassen.

Aktualisierung, 21.18 Uhr: Zur Stunde sind rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz rund um Kirchhain. Dort steht das Wasser noch auf den Straßen während erneut dunkle Wolken aufziehen.

Aktualisierung, 20.46 Uhr: Auf der Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes sieht es so aus, als sei das Gewitter in Richtung Süden nach Gießen weitergezogen. Allerdings gilt weiterhin die Warnstufe 3 für den östlichen Teil des Landkreises.

Aktualisierung, 20.33 Uhr: Die Feuerwehr in Marburg berichtet von sechs kleineren Einsätzen, hauptsächlich wegen herabgestürzter Äste oder Bäume. 

Die Feuerwehr im Einsatz in Kirchhain. Quelle: Nadine Weigel

Aktualisierung, 20.26 Uhr: Mittlerweile sind Katastrophenschutzzüge aus Weimar, Dautphetal und Gladenbach in Kirchhain eingetroffen. Die Einsatzleiter bitten die Bevölkerung um Verständnis dafür, dass die Feuerwehrleute alle Hände voll zu tun haben und eine Weile brauchen, um die zahlreichen Einsätze abzuarbeiten. Geringere Schäden werden teilweise schon in Nachbarschaftshilfe abgearbeitet.

Aktualisierung, 20.13 Uhr: Die Feuerwehr in Kirchhain schreibt auf Facebook, man arbeite "mit allen verfügbaren Kräften an der Beseitigung der Schäden." Zunächst müsse das Oberflächenwasser ablaufen, um wirksam arbeiten zu können.

Aktualisierung, 20.05 Uhr: Dort, wo das Wasser noch auf den Straßen steht, kommt es erwartungsgemäß auch zu Verkehrsbehinderungen. Eine Leserin schreibt bei Whatsapp: "Ich stehe in Stadtallendorf am Heinz Lange Park und will nach Hause nach Niederwald über Kirchhain. Stau. Nix geht mehr."

Am Dienstag, 7. August, kam es im Landkreis Marburg-Biedenkopf zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Grund waren heftige Gewitter, die einige Schäden hinterließen. 

Aktualisierung, 19.45 Uhr: Wichtige Information: In Kirchhain wurde ein Bürgertelefon für alle Fragen rund um das Unwetter und die Folgen unter der Telefonnummer 06422/808100 geschaltet. Echte Notfälle sollen weiterhin nur über die 112 gemeldet werden, insbesondere, wenn Leib und Leben in Gefahr sind. 

Aktualisierung, 19.40 Uhr: Die technische Einsatzleitung hat zwei Katastrophenschutz-Züge mit zusätzlichen Feuerwehrleuten aus dem Hinterland für den Einsatz in Kirchhain angefordert.

Schlamm und Dreck überschwemmen Stausebach. Quelle: Nadine Weigel

Aktualisierung, 19.33 Uhr: Bei der technischen Einsatzleitung in Kirchhain ist die Rede von einer "extremen Lage", der Stadtbrandinspektor sagt, er habe noch kein vergleichbares Unwetter in Kirchhain erlebt. Das Unwetter war räumlich stark auf Kirchhain begrenzt. Alle Ortsteilwehren sind im Einsatz.

Aktualisierung, 19.24 Uhr: "Es hört nicht auf in Großseelheim. Die Bauerbach ist bei uns im Dorf randvoll und die große Flutwelle von den Lahnbergen kommt erst noch", schreibt Julia Herbener auf Facebook.

Die Feuerwehr löscht den Dachstuhlbrand in Kleinseelheim. Quelle: Florian Lerchbacher

Aktualisierung, 19.19 Uhr: In Kleinseelheim hat der Blitz in das Dach eines Wohnhauses eingeschlagen. Die Feuerwehr Kirchhain und drei Stadtteilfeuerwehren haben von innen und außen gelöscht. Verletzt wurde niemand. Indes stehen die Straßen im Dorf unter Wasser.

Aktualisierung, 19.06 Uhr: Die Schiedsrichter haben das Spiel jetzt abgesagt.

Aktualisierung, 19.04 Uhr: Der Landkreis richtet die technische Einsatzleitung für die Feuerwehr im Rathaus in Kirchhain ein.

Aktualisierung, 19.03 Uhr: Der Stromausfall in Schwabendorf wurde wohl durch einen umgeknickten Mast verursacht. Es soll mittlerweile aber wieder Strom da sein.

Auf dem Sportplatz in Stadtallendorf bilden sich Pfützen aus Hagel und Regen. Foto: Marcello Di Cicco Quelle: Marcello Di Cicco

Aktualisierung, 19.02 Uhr: Im Herrenwaldstadion haben die Schiedsrichter gerade eine Platzbegehung gemacht. Dort regnet und hagelt es weiter in Strömen, auf dem Platz bilden sich Pfützen.

Aktualisierung, 18.52 Uhr: In Stausebach sind wohl mehrere Keller vollgelaufen.

Aktualisierung, 18.42 Uhr: In Kleinseelheim hat der Blitz in ein Haus eingeschlagen und den Dachstuhl entzündet. OP-Reporter sind auf dem Weg zum Einsatz der Feuerwehr. 

Aktualisierung, 18.37 Uhr: Die Polizeistation in Stadtallendorf gibt einen Überblick über die aktuelle Lage: In Langenstein hat das abfließende Wasser Gullydeckel hochgedrückt. In Rauschenberg hat der Regen den Sand aus der Baustelle in der Hauptstraße weggespült und der Wind Schilder umgeworfen. Einen umgestürzten Baum in Niederwald hat die Feuerwehr dort bereits geräumt.

Aktualisierung, 18.35 Uhr: Neue Infos aus dem Herrenwaldstadion: Die Schiedsrichter peilen nun 19.15 Uhr an, allerdings zieht das Gewitter dort von Neuem auf.

Auf der Wolfskaute biegt sich der Mais im Wind. Quelle: Nadine Weigel

Aktualisierung, 18.25 Uhr: Die Regionalliga-Partie von Eintracht Stadtallendorf gegen den SC Freiburg II wurde um eine halbe Stunde nach hinten verschoben, berichtet OP-Reporter Marcello Di Cicco. Die Spieler seien aufgrund des starken Regens noch nicht zum Warmmachen gekommen. Die Schiedsrichter hoffen, das Spiel um 19.15 Uhr anpfeifen zu können. Aktuell regnet es aber immer noch.

Aktualisierung, 18.20 Uhr: Über das Hinterland scheint das Gewitter ohne größere Folgen hinweggezogen zu sein. Es habe nur leicht geregnet, heißt es aus der Polizeistation in Biedenkopf.

Aktualisierung, 18.07 Uhr: Die Feuerwehr Marburg räumt derzeit auf der Kreisstraße 34 zwischen Bauerbach und Schröck einen umgestürzten Baum. Die Straße ist aktuell gesperrt.

Aktualisierung, 17.54 Uhr: Die B3 ist laut Auskunft von Kreisbrandmeister Stephan Schienbein wieder befahrbar.

Aktualisierung, 17.53 Uhr:Bei Betziesdorf musste die Feuerwehr einen umgestürzten Baum von der Straße räumen.

Aktualisierung, 17.51 Uhr:In Wohratal war die Feuerwehr ebenso im Einsatz. Der Sturm hat auch im Ebsdorfer Grund einzelne Bäume umgeworfen. 

Aktualisierung, 17.46 Uhr: Hier das Live-Video von einem Feuerwehreinsatz auf der B3 zwischen Schönstadt und Schwabendorf. Dort ist die B3 aktuell gesperrt.

Aktualisierung, 17.38 Uhr: Die Polizei sperrt aktuell die Landesstraße 3077 zwischen Rauschenberg und Schwabendorf, wegen heruntergefallenem Laub und Astwerk besteht dort hohe Rutschgefahr.

Die Feuerwehr im Einsatz zwischen Schönstadt und Albshausen. Quelle: Nadine Weigel

Aktualisierung, 17.32 Uhr: Die Feuerwehren aus Bracht und Albshausen rückten zu bisher drei Einsätzen ein. Es ging durchweg um umgeknickte Bäume, wie Matthias Pfaff, Sprecher der Rauschenberger Feuerwehren, soeben auf Anfrage der OP berichtete. Bäume ragten auf die Bundesstraße 3. Kurzzeitig war die Ausfahrt der Rettungswache Albshausen durch heruntergefallenes Astwerk beeinträchtigt. Die Feuerwehr bestätigte den Stromausfall im Rauschenberger Stadtteil Schwabendorf, die Ursache ist noch nicht bekannt.

Starkregen an den Marburger Lahnbergen. Quelle: Privatfoto

Aktualisierung, 17.27 Uhr: OP-Fotografin Nadine Weigel schickt ein kurzes Video, unterwegs in Richtung Ostkreis.


Aktualisierung, 17.24 Uhr: Mehrere Wetterdienste warnen vor dem Gewitter. Auch Wetterexperte Jörg Kachelmann auf Twitter:  


  

 
 

Aktualisierung, 17.20 Uhr: Die Polizei in Stadtallendorf berichtet von mehreren Bäumen, die in der Region um Schwabendorf, Bracht und Rauschenberg umgestürzt und auf die Straße gefallen sind. Zwei Fahrzeuge wurden ersten Informationen zufolge von Bäumen getroffen, die Insassen wurden jedoch wohl nicht verletzt. Die Schäden seien aktuell noch nicht überschaubar. 



 
 

Aktualisierung, 17.11 Uhr: Laut einem OP-Reporter hat es zwischen 16 und 16.30 Uhr in Unterrosphe "geschüttet wie aus Eimern". Leser berichten von Starkregen und Hagel in Schwabendorf, dort sei auch der Strom ausgefallen.

Blick von Nieder-Ofleiden Richtung Amöneburg/Kirchhain. Bild aus der OP-Whatsapp-Gruppe

Aktualisierung, 17.05 Uhr: In Albshausen scheint das Gewitter angekommen zu sein. Es regnet und der Sturm hat Ziegel von den Dächern geweht. In Stadtallendorf hagelt es.

Laut Wetterdienst könnte es zu heftigem "Starkregen mit Niederschlagsmengen um 35 Liter auf den Quadratmeter pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 85 Stundenkilometern und Hagel mit Korngrößen um zwei Zentimeter" kommen. 

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Stand 16.49 Uhr: In Marburg beginnt es zu regnen, in der Ferne donnert es. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

Artikel wird aktualisiert.