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Buchhalter ist dem Tod auf der Spur

Premiere Buchhalter ist dem Tod auf der Spur

Mit dem Dürrenmatt-Einakter „Abendstunde im Spätherbst“ eröffnet Peter Radestock seine neue Bühne, die „kleine komödie“.

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Fürchtegott Hofer (Peter Radestock) und Maximilian Friedrich Korbes (Stefan Gille, rechts) sind die beiden Akteure in dem Dürrenmatt-Stück „Abendstunde im Spätherbst“.

Quelle: Carsten Beckmann

Marburg. Bis auf den letzten Moment wurde in dieser Woche noch gehämmert und gesägt, geschraubt und gebohrt unter dem Scheunendach im Marburger Stadtteil Marbach.

Auf dem Gelände des Kulturguts „Vino Nobile“ in der Brunnenstraße hat sich der fühere Oberspielleiter des Landestheaters seinen eigenen Bühnentraum erfüllt: Eine Spielstätte für anspruchsvolles Boulevardtheater im gediegen-rustikalen Ambiente.

Am morgigen Freitag spielen Radestock und Stefan Gille erstmals Friedrich Dürrenmatts hintergründige Kriminalkomödie „Abendstunde im Spätherbst“. Gille ist in der Rolle des blasiert-arroganten Schriftstellers Maximilian Friedrich Korbes zu sehen. Korbes fristet ein ziemlich liederliches Dasein, doch das ist nicht sein größtes Problem: Sein Stachel im Fleisch, seine Laus im Pelz ist der spießige Buchhalter Fürchtegott Hofer, der sich so akribisch mit den Morden aus den Romanen Korbes‘ und dem Lebenswandel des Autors beschäftigt hat – so akribisch, dass, Hofer beweisen will, dass Korbes selbst die von ihm beschriebenen Verbrechen begangen haben muss.

Radestocks Sohn Maximilian steht als Sekretär und in anderen Nebenrollen auf der Bühne. Nach der Premiere, für die es nur noch Restkarten an der Abendkasse gibt, ist das Stück in „radestocks kleiner komödie“ auch am 7., 8. und 22. Oktober zu sehen (weitere Termine im Internet unter www.radestocks-kleine-komoedie.de). Kartenvorbestellungen sind möglich unter der E-Mail-Adresse radestocks-kleine-komoedie@arcor.de oder unter der Rufnummer von „Vino Nobile“: 0 64 21 / 9 88 59.

von Carsten Beckmann

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