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Boulevardstück mit viel Witz

Schlossfestspiele Amöneburg Boulevardstück mit viel Witz

Die Schlossfestspiele Amöneburg haben sich etabliert. Im Sommer finden sie zum fünften Mal statt – mit einer witzigen Boulevardkomödie: „Und alles auf Krankenschein“ von Ray Cooney.

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Depro-Chef Michael Deuker (von vorne), Regisseur Peter Radestock und Amöneburgs Bürgermeister Michael Plettenberg freuen sich auf die Schlossfestspiele.

Quelle: Tobias Hirsch

Amöneburg. Es wird einen neuen Spielort bei den Amöneburger Schlossfestspielen geben. Der Veranstalter Depro will im Sommer den Zwinger der ­alten Burganlage testen, erklärte Depro-Chef Michael Deuker beim Pressegespräch.

Die Tribüne dort soll rund 400 Besuchern Platz bieten. Ausgewählt haben er und der Regisseur Peter Radestock die Komödie „Und alles auf Krankenschein“ des Briten Ray Cooney. Das turbulente Stück ist, wie Radestock betont, seit 1992 ein Dauerbrenner auf Theaterbühnen in der ganzen Welt.

„Und alles auf Krankenschein“ ist bereits die fünfte Depro-Produktion in Amöneburg nach „My fair Lady“, „Der Hauptmann von Köpenick“, Amadeus“ und „Die drei von der Tankstelle“.

„Alle spielen in diesem Jahr Luther, wir wollen unserem Publikum leichte Kost anbieten“, so Deuker. Die ist bei der Geschichte des Arztes Dr. David Mortimore garantiert: Der erfährt 18 Jahre nach einer Affäre­ mit einer Krankenschwester, dass er einen unehelichen Sohn hat. Als der in der Klinik auftaucht, um seinen Vater kennenzulernen, bricht das Chaos­ aus.

Für Amöneburg „immens wichtig“

In Szene gesetzt wird das Stück von dem Komödienprofi Radestock mit zehn Darstellern, die die Besucher aus vergangenen Spielzeiten kennen: David Gerlach, Michael Köckritz, Christine Reinhardt, Cathrin Bürger, Stefan Gille und Jochen Nötzelmann waren unter Radestock und dem früheren Intendanten Ekkehard Dennewitz ­alle Ensemblemitglieder des Hessischen Landestheaters, Manfred Gorr und Cathrin Bürger sind seit vielen Jahren regelmäßig dabei, Christin Deuker, die Tochter des Depro-Chefs, ist ausgebildete Musicaldarstellerin und spielt wie Patric Dull unter anderem am Hamburger Ohnsorg-Theater.

Für Amöneburg seien „die Schlossfestspiele immens wichtig“, um die Stadt bekannt zu machen, insbesondere nachdem das Kulturspektakel weggebrochen sei, sagt Bürgermeister Michael Plettenberg. Das große Engagement von Depro-Chef Michael Deuker sei keineswegs selbstverständlich.

Regisseur Radestock ergänzte:­ „Ich kenne kein Beispiel, wo ein Unternehmen dieses Risiko ­ohne jede Zuschüsse eingeht. Es ist eine grandiose Geschichte.“

  • Premiere ist am Donnerstag, 27. Juli, um 20 Uhr. Bis zum 19. August sind 15 Vorstellungen geplant. Der Vorverkauf hat begonnen. Karten gibt es unter anderem im Internet unter www.depro-konzerte.de, unter der Rufnummer 06453/912470.
  • OP-Abonnenten erhalten ­gegen Vorlage ihrer Abo-Plus-Karte in den OP-Geschäftsstellen im Schlossberg-Center und Franz-Tuczek-Weg 1 Rabatt.

von Uwe Badouin

 
 
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