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Bobtowncats sind im Halbfinale

Hessen Rockt Bobtowncats sind im Halbfinale

Am Samstagabend fand in der bis unters Dach gefüllten Musikkneipe „Knubbel“ der dritte Vorentscheid des Coverband-Wettbewerbs „Hessen Rockt“ statt.

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Der Schweiß rinnt, die Drumsticks wirbeln durch die Luft: „The Boptowncats“ gaben im „Knubbel“ alles – und wurden für ihren Einsatz mit dem Einzug ins Halbfinale des Wettbewerbs „Hessen Rockt“ belohnt.

Quelle: Ragna Ruhaas

Marburg. Schweiß rinnt übers Gesicht, doch die Tolle sitzt. Furios und mit vollem Körpereinsatz spielten „The Bobtowncats“ und schafften es schon beim ersten Titel, die Zuschauer zum Tanzen zu bringen. Henry Michel an der Hammond-Orgel, Henry Bausch am Kontrabass, Remo Michel am Schlagzeug und Richy Maciossek an der Gitarre spielen mit so viel Einsatz und Freude, dass eines sicher ist: Hier steckt Herzblut drin. Das Repertoire der Band reichte von Rockklassikern wie Elvis Presley und Chuck Berry bis hin zu Gloria Jones „Tainted Love“.

Das Besondere an der 1995 gegründeten Band ist, dass alle miteinander verwandt sind. Die vier Cousins sind die einzigen Wettbewerbsteilnehmer, die Rock‘n‘Roll spielen. „Hessen Rockt“ ist der Coverband-Wettbewerb der Frankfurter Rundschau, der zum fünften Mal stattfindet. Bewerben konnten sich alle Bands, die bekannte Popmusik spielen und keinen festen Plattenvertrag haben.

Von 90 Bewerbern wurden 40 Bands für die Liveshows ausgesucht, davon 20 von einer Jury, die andere Hälfte konnten Fans im Internet auswählen. In zehn Vorentscheiden treten jeweils vier Bands gegeneinander an. Eine Band kommt weiter und zieht in eins der zwei Halbfinals ein. So erwarten die Fans dreizehn Konzerte auf hohem Niveau – auch wenn es manchmal ein zwei Ausreißer nach unten gäbe, so George Grodensky, der den Internetauftritt von „Hessen Rockt“ betreut.

 

von Ragna Ruhaas

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Dienstagsausgabe der OP.

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