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Marburg Blick auf die Kultur Lateinamerikas
Marburg Blick auf die Kultur Lateinamerikas
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20:02 31.08.2011
Um Freude und Trauer geht es in dem Tanzstück „Alive“ der Choreografin Yasna Schindler, das die 5. Semana Latina eröffnet. Quelle: Veranstalter

Marburg. Lateinamerika ist weit weg, in der globalisierten Welt aber doch ganz nah. Rund 260 Lateinamerikaner leben nach Auskunft der Stadtverwaltung derzeit in Marburg – einer davon ist Jean Kleeb. Seit fünf Jahren organisiert der brasilianische Musiker, Komponist und Chorleiter in Marburg die Woche der lateinamerikanischen Kultur.

Geboten werden Tanz, Workshops, Lesungen, ein Film und Konzerte. Veranstaltungsorte sind die Waggonhalle, das Kugelhaus, das Capitol-Kinocenter und das Cineplex. Erstmal in diesem Jahr dabei ist das Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie der Philipps-Universität: Die Ethnologin Eliane Fernandes Ferreira zeigt ab dem 11. September (19 Uhr) im Kugelhaus die Ausstellung „Gesichter aus Acre“. Acre ist ein brasilianischer Bundesstaat an der peruanisch-bolivianischen Grenze.

Eröffnet wird das achttägige Festival am Freitag, 9. September, um 20 Uhr in der Waggonhalle mit dem Tanzstück „Alive“ der in Frankfurt lebenden Chilenin Yasna Schindler.

Am 10. September findet von 14 bis 18 Uhr auf dem Waggonhallengelände ein Kinderfest statt und am Abend singt dort ab 20 Uhr der Chor „Brasil de Norte a Sul“.

Workshops mit Sven Demandt und Heyson Vargas Flores, Konzerte der Salsa-Band „Molino‘s Charanga“, des „Eichberger Quintetts und der szenische Konzertabend „Las Sombras“, ein filmisches Porträt des Widerstandskämpfers Ernesto Koch und der Film „Abel“ runden das Angebot ab.

Karten im Vorverkauf gibt es in der Waggonhalle und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

von Uwe Badouin

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