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Marburg Blaskapelle sorgt für eine heiße Nacht
Marburg Blaskapelle sorgt für eine heiße Nacht
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18:20 15.04.2016
Moop-Mama-Sänger Keno heizt dem Publikum mit deutschem Rap ein – dazu gibt es bei der ­Münchener Band satte Bläsersätze.Foto: Jan Bosch
Marburg

Der Name Moop Mama ist schon länger kein Geheimtipp mehr. Vor zwei Jahren haben sie das KFZ musikalisch auseinandergenommen. Gegründet als Spaßband, mit dem Ziel, München mit spontanen Gigs in Parks und vor Unis aufzumischen, machten sich die Jungs einen Namen in ihrer Heimat und hatten schnell eine waschechte Marching-Band zusammen. Nach zahlreichen Shows im Jahr 2015 und zwei Support-Tourneen für Jan Delay und einer eigenen ausverkauften Tour Ende 2014 ist klar, ­diese Jungs sind hier, um zu bleiben.

2016 ist nun alles neu. Tourauftakt mit neuem Programm in Marburg! Im Mai wird das dritte Album mit dem Namen Moop Topia der zehnköpfigen Multi-Instrumentalisten herauskommen.

Zehn Musiker teilen sich die kleine Bühne

Sieben Bläser, zwei Drummer und einmal Sprechgesang füllen die kleine Bühne und lassen es erst mal ruhig angehen. Ist man bisher von ihren Konzerten gewohnt, das es sofort zur Sache geht, startet der Abend jetzt ein wenig gemächlicher. Ein paar Balladen mit sachte groovenden Drums und Bigband-Bläsern, dazu rappt Frontmann Keno deutsche Texte. So ganz zündet der Funke noch nicht. Ist die Mama etwa müde geworden?

Natürlich nicht, mit jedem Song zieht Moop Mama das Tempo an. So weit es die kleine Bühne zulässt, kommt Bewegung in Band und Zuschauer. Die Snaerdrum wird schneller und das riesige Sousaphon lauter. Trompeten und Posaunen kommen zackig auf den Punkt. Sänger Keno feuert die Zuschauer an, die Band hüpft auf der Bühne umher. So soll es sein, die Party startet durch.

Live sind Moop Mama weiterhin ein absolutes Erlebnis. Groovende Bläsersection gepaart mit fettem Beat, garantieren auch nach drei Alben einen schweißtreibenden Tanzabend. Keine fertigen Beats, keine Samples, keine elektronischen Instrumente - diese Mischung schlägt ein und beschert dem Publikum eine heiße Nacht.

von Jan Bosch

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