Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Bildgewaltiges Popcorn-Kino

Neu im Kino: Abraham Lincoln Vampirjäger Bildgewaltiges Popcorn-Kino

Abraham Lincoln war mehr als der 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, mehr als der Befreier der Sklaven – er hatte ein dunkles Geheimnis – zumindest in dem Film „Abraham Lincoln Vampirjäger“.

Voriger Artikel
Formalität löst Kettenreaktion aus
Nächster Artikel
„Lumpengesindel“begeistert Zuhörer

Gegen Vampire hilft im Wilden Westen am besten eine Axt, – das weiß der künftige US-Präsident Abraham Linoln (Benjamin Walker).Foto: Twentieth Century Fox

Marburg. Im Wahljahr entdeckt Hollywood ein früheres Staatsoberhaupt von Amerika neu: Während Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney ums Weiße Haus kämpfen, kommen gleich zwei Kino-Filme um Abraham Lincoln ins Kino. Erfolgsregisseur Steven Spielberg nähert sich dem 16. US-Präsidenten mit seinem Historien-Drama „Lincoln“, Regisseur Timur Bekmambetow und Produzent Tim Burton nehmen sich dagegen den erfolgreichen Trash-Roman von Seth Grahame-Smith vor – und hetzen den Politiker auf Blutsauger.

Es ist der 14. April 1865. Am Tag des tödlichen Attentats auf ihn blickt Abraham Lincoln im Weißen Haus zurück auf sein Leben, auf sein Doppelleben.Eines Nachts muss der junge Abe mit ansehen, wie Barts, ein Vampir, sich in das Haus der Familie schleicht und seine Mutter ermordet. An ihrem Grab schwört Lincoln Rache. Doch als er als junger Mann (Benjamin Walker) den Mörder stellen will, bekommt er seine – menschlichen – Grenzen aufgezeigt. Erst als ihn der mysteriöse Vampirjäger Henry Sturgess (Dominic Cooper) unter die Fittiche nimmt, lernt er, die Monster zu bekämpfen.

Tags arbeitet Lincoln von nun an als Verkäufer und studiert Jura, nachts startet er im Auftrag seines Mentors als Axt-schwingender Rächer seinen Feldzug gegen die Blutsauger. Es entbrennt ein Kampf ums Überleben der Menschheit – zuerst auf dem politischen Parkett, später zum entscheidenden Gefecht auf dem Schlachtfeld von Gettysburg.

Wie in der Buchvorlage verwebt der Film die Biografie seines Helden und wahre historische Begebenheiten mit der Vampir-Story. Bekmambetow bringt den Stoff düster und bildgewaltig auf die Leinwand. Schnelle Schnitte, Hochgeschwindigkeitsaction, rasante Kamerafahrten werden in einem Moment von Zeitlupen ausgebremst, nur um im nächsten wieder loszujagen. Da macht es auch nichts, dass Hauptdarsteller Walker und der Rest des Casts – abgesehen von den Kampfsequenzen – etwas hölzern zu Werke gehen. So wird aus der ungewöhnlichen, arg schrägen Story gemixt mit bildgewaltiger 3-D-Action passabel gelungenes Popcorn-Kino.

Der Film läuft im Cineplex.

von Roland Hindl

Stimmen von Besuchern der OP-Vorpremiere:

„Toll gemacht.“

Jan Lamos (50) aus Lahntal

„Ein wirklich gelungener Film. Geschichte und Action in einem – einfach nur Hammer.“Moritz Gläser (21) aus Kirchhain

„Sehr nah an der Vorlage, absolut bildgewaltig und hervorragend besetzt. Ich bin begeistert.“Julia Hoiß (24) aus Marburg

„So wünscht ,Frau‘ sich einen Präsidenten.“Simone Dersch (41) aus Lahntal

„Absolut sehenswert. Viel Action und coole Charaktere“Daniela Seng (22) aus Marburg

„Ganz ok. Müsste mehr Action haben.“

Stefan Wolf aus Marburg

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Marburg