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„Big German Jazz“ in der Waggonhalle

Marburg Jazz Orchestra „Big German Jazz“ in der Waggonhalle

Mit Stücken deutscher Komponisten aus den vergangenen zehn Jahren überzeugten die Musiker des Marburg Jazz Orchestra* vor ausverkauftem Haus in der Waggonhalle.

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Das Marburg Jazz Orchestra* begeisterte bei seinem Auftritt in der Waggonhalle. Im Vordergrund ist Gitarrist Daniel Scholz zu sehen.

Quelle: Sonja Achenbach

Marburg. Sie hatten nur wenige Tage gemeinsam geprobt, und doch saß kaum jemand der 180 Besucher noch still, nachdem das Konzert begonnen hatte.
Als besonderen Gast hatten die Musiker des 2008 gegründeten Marburg Jazz Orchestra* den Kanadier Allen Jacobsen eingeladen. Mit seiner langjährigen und internationalen Erfahrung als Musiklehrer, Komponist, Arrangeur und Posaunist zeigte er den lokalen Jazzmusikern, wohin sie ihr Weg in der Musik führen kann.

Neben seiner Funktion als Dirigent griff Jacobsen am Samstagabend immer wieder für eigene Soli zur Posaune.

Doch nicht die bekannteren amerikanischen Jazzkomponisten standen in der Waggonhalle auf dem Programm. Unter dem Motto „Big German Jazz“ präsentierten die insgesamt 19 Musiker Stücke aus den vergangenen fünf bis zehn Jahren, ausschließlich von deutschen Komponisten. Diese Stücke griffen sowohl für amerikanische, als auch für europäische Klassik prägende Klänge auf. Neben verspielten und sehr schnellen Stücken bekam das Publikum auch Geradliniges zu hören.

Das „Kollektivstück“ der Formation gegen Ende des Abends zeichnete sich durch eine Vielzahl von eigenständigen Stimmen und schwer zu durchschauende Harmonien aus. Es schien fast, als entwerfe Jacobsen die Dynamik im Laufe des Stückes selbst.

von Sonja Achenbach

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