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Gerichtsvollzieherin hat Geld veruntreut

Bewährungsstrafe Gerichtsvollzieherin hat Geld veruntreut

Das Amtsgericht Marburg hat eine 40 Jahre alte Gerichtsvollzieherin zu einer siebenmonatigen Bewährungsstrafe wegen Untreue verurteilt.

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Wertgegenstände von Schuldner nicht gepfändet

Eine Gerichtsvollzieherin wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weil sie die Wertgegenstände eines befreundeten Schuldners nicht pfändete. Foto: Jens Wolf

Quelle: Jens Wolf

Marburg. Sie habe Wertgegenstände eines Schuldners, mit dem sie eng befreundet gewesen sei, nicht für eine Zwangsvollstreckung verwendet.

Die Anklage lautete auch auf Geldwäsche. Denn die Gerichtsvollzieherin soll dem Mann im Verlauf von zehn Jahren nicht nur 60 000 Euro in Bar überlassen haben, die dieser nie zurückzahlte, sondern durch den Ankauf von Autos auch dessen ergaunertes Geld gewaschen haben.

Der heute 60-Jährige hatte unter anderem eine Bank-Angestellte ausgenommen, indem er ihr vorgegaukelt hatte, er sei Agent des Bundesnachrichtendienstes.

Den Vorwurf der Geldwäsche durch die Gerichtsvollzieherin sah das Gericht jedoch als nicht erwiesen an, sodass es bei der Bewährungsstrafe blieb – wodurch die Frau ihren Job wohl behalten kann. Hier geht's zum ausführlichen Bericht:

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