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Marburg Immobilien-Plattform: Frau um 1.500 Euro betrogen
Marburg Immobilien-Plattform: Frau um 1.500 Euro betrogen
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15:11 12.06.2018
Symbolfoto: Eine Marburgerin ist auf einer Internetplattform betrogen worden. Quelle: Uli Deck
Marburg

"Bei Geschäften via Internet kann man gar nicht vorsichtig genug sein", warnt Polizeipressesprecher Martin Ahlich. "Auf die Zahlung etwaiger Gebühren bevor man überhaupt eine Leistung erhält, sollte man allerdings grundsätzlich verzichten - ganz besonders, wenn dann das Empfängerkonto auch noch bei einer Bank im Ausland liegt."

Das Geld sei dann meist unwiederbringlich weg, einen Gegenwert gebe es nicht. Im aktuellen Fall habe eine 41 Jahre alte, in Marburg lebende Frau eine Wohnung in Berlin gesucht. Auf einer bekannten Internetplattform für Immobilien sei sie auf ein interessantes Angebot gestoßen und habe Kontakt mit dem Verkäufer aufgenommen. "Sie ließ sich letztlich darauf ein, die zum Geschäftsabschluss notwendigen Gebühren von fast 1.500 Euro vorab zu überweisen auf ein Konto in den Niederlanden", berichtet Ahlich. Auf den dafür versprochenen Vertrag und Wohnungsschlüssel warte sie seit nunmehr über zwei Wochen.

Ahlich: Dame ist wohl einem Betrüger auf den Leim gegangen

Der angebliche Verkäufer habe sich nicht mehr gemeldet und auch nicht mehr auf elektronische Post geantwortet. "Nach unserer Erfahrung ist die Dame einem Betrüger auf den Leim gegangen. Das Geld ist weg und vermutlich existiert die Wohnung in Berlin gar nicht beziehungsweise steht weder zum Verkauf noch zur Vermietung", sagt Ahlich.