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Marburg Begegnung mit koreanischer Volkskunst
Marburg Begegnung mit koreanischer Volkskunst
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19:53 09.09.2009
Eine koreanische Künstlerin kalligrafiert vor Publikum das Schriftzeichen für „Glück“. Quelle: Krämer

Cappel. Vielfältige Einblicke in die Kunst, Kultur und sogar kulinarischen Spezialitäten Koreas wurden bei der Eröffnung zur Ausstellung „Kunst in Begegnung“ im Foyer der Kreisverwaltung in Marburg-Cappel geboten. Bis zum 18. September präsentieren dort insgesamt 21 Künstlerinnen und Künstler der „Korean Folk Painters Association“, von denen 10 Vertreter bei der Eröffnung anwesend waren, rund 50 Werke der traditionellen koreanischen Volkskunst. Im Gegenzug stellen 17 Künstlerinnen und Künstler der Marburger Künstlervereinigung, unter ihnen die Projektleiterin, Annegret Henke-Reinarz, ihre Werke in der koreanischen Universitätsstadt Gwangju aus.

Zu Beginn der Eröffnungsfeier, deren Vorträge ins Koreanische übersetzt wurden, erhielten die Besucher Einsicht in die Tradition der koreanischen Tänze. Zur filigranen Aufführung eines spirituellen Salpuri-Tanzes merkte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern an: „So elegant ist wohl noch niemand die Treppe im Kreishaus herabgetanzt.“ Zudem fand er anerkennende Worte für den Mut und die Bemühungen der Künstlerinnen und Künstler aus Marburg und Korea. Die Realisierung des künstlerischen Austausches sei besonders hinsichtlich der gegenseitigen kulturellen und regionalen Repräsentation von Bedeutung. Dank sprach die Initiatorin Annegrete Henke-Reinarz vor allem den privaten Sponsoren aus, die das Projekt spontan und von Anfang an unterstützt hätten. Auch das Engagement der deutsch-koreanischen Botschafterin Yuna Kim sowie Kim Seang Soos, Präsident der koreanischen Künstlervereinigung, hätten maßgeblich zum Austausch beigetragen.

von Karolin Krämer

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