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Bad Hersfelder Festspiele starten

Premiere von König Lear Bad Hersfelder Festspiele starten

Die 62. Bad Hersfelder Festspiele werden heute eröffnet. Zu Beginn des Freilicht-Theaterfestivals steht um 17 Uhr ein Festakt mit dem deutschen EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als Redner auf dem Programm.

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Annika Martens (von links) als Narr, Volker Lechtenbrink als König Lear und Julian Weigend als Edgar standen am Dienstag, 12. Juni, in der Fotoprobe zum Stück „König Lear“ bei den Bad Hersfelder Festspielen in der Stiftsruine auf der Bühne. Foto: Uwe Zucc

Quelle: Uwe Zucchi

Bad Hersfeld. Mit Shakespeares Klassiker „König Lear“ startet die Bad Hersfelder Festspiele heute in ihre 62. Spielzeit. Premiere ist um 21 Uhr.

Die Hauptrolle spielt Volker Lechtenbrink. Der 67-Jährige ist der Star des Ensembles und kehrt an seine alte Wirkungsstätte in der größten romanischen Kirchenruine der Welt zurück. Der ehemalige Intendant der Festspiele war vor 15 Jahren im Unfrieden gegangen.

Für seine Rückkehr hat Lechtenbrink große Ziele. „Ich will spannendes Theater machen: berührend, erregend und diskutabel“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Auch die Bearbeitung des Stücks stammt aus seiner Feder, aber mit Einschüben von Regisseur Holk Freytag.

Die Festspiele laufen bis zum 5. August. Auf dem Programm stehen fünf neue Produktionen und zwei Wiederaufnahmen in drei verschiedenen Spielstätten. Im Vorjahr kamen 95 000 Besucher.

Weitere Stücke im Programm der Bad Hersfelder Festspiele sind:

„Der Zauberberg“ nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann wird in der Stiftsruine unter der Regie von Janusz Kica gezeigt. Die Voraufführung findet am 26. Juni ab 21 Uhr statt, die Premiere ist am 27. Juni ebenfalls ab 21 Uhr. Für alle Vorstellungen sind noch Karten verfügbar.

Wieder aufgenommen wurde „Der Name der Rose“, ein Schauspiel von Claus J. Frankl nach dem weltberühmten Roman von Umberto Eco. Für die erste Vorstellung am 20. Juli ab 21.30 Uhr gibt es noch Restkarten. Neben weiteren Vorführungen in der Stiftsruine findet am 22. Juli ab 1 Uhr eine Nachtvorstellung statt.

100 Jahre nach dem Untergang des Luxusschiffes „Titanic“ wird in der Schilde-Halle Beatrix Schwarzbachs Neuinszenierung „Der Untergang der Titanic“ von Hans Magnus Enzensberger gezeigt. Für die Premiere der ironisch inszenierten Komödie am 13. Juli ab 21 Uhr sind nur noch wenige Karten verfügbar.

Im Schloss Eichhof ist „Ewig jung“, ein Songdrama des Autors, Regisseurs und Komponisten Erik Gedeon, zu sehen. Das Stück spielt in der Zukunft im Jahre 2050. Sechs betagte Schauspieler treffen sich jeden Abend im Aufenthaltsraum ihres Altersheims und schwelgen in Erinnerung an die Musik ihrer Jugend: Madonna, Joe Cocker und Elton John. Die Voraufführung findet am 10. Juli ab 20.30 Uhr statt, die Premiere ist am 12. Juli ebenfalls um 20.30 Uhr. Karten sind nur noch für die Vorstellungen am 15. Juli um 20.30 Uhr und am 22. Juli um 16 Uhr zu haben.

Zudem stehen zwei Musicals auf dem Programm:

Das Familien-Musical „Das Dschungelbuch“ wird aufgrund des Erfolges im vergangenen Jahr erneut in der Stiftsruine gezeigt, erstmals am 16. Juni ab 10.30 Uhr sowie ab 21 Uhr. Janusz Kica inszeniert unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Schmidtke die Geschichte des Findeljungen Mogli, der im Dschungel gemeinsam mit Tieren aufwächst. Das Theaterstück ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet.

Unter der Regie von Stefan Huber wird „Anatevka“ in der Stiftsruine in Szene gesetzt. Der Schlagersänger, Buchautor, Schauspieler und Fernsehmoderator Michael Schanze spielt den Milchmann Tevje, der mit Humor und Lebensmut für jüdische Tradition kämpft. Für die Voraufführung von „Anatevka“ am 18. Juni ab 21 Uhr gibt es noch Restkarten. Die Premiere ist am 19. Juni ab 21 Uhr. Alle Aufführungen finden in der Stiftsruine statt.

Karten für die Bad Hersfelder Festspiele gibt es unter der Rufnummer 06621/400755, Fax 06621/400770 oder per Mail: kartenzentrale@bad-hersfeld.de.

Für „König Lear“ sind noch etwa 100 Restkarten zu haben

- Kostenlose Einlasskarten für den Festakt gibt es in der Kartenzentrale (Am Markt 1), solange der Vorrat reicht.

von Simone Schwalm und unserer Agentur

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