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Bachs Weihnachtsoratorium für Kinder

Chorkonzert Bachs Weihnachtsoratorium für Kinder

Am zweiten Adventssonntag, 6. Dezember, ab 15 Uhr, führen die Kantorei der Elisabethkirche, Vokalsolisten, das Barockensemble "Solamente Naturali" und Fridtjof Küchemann als Erzähler "Bachs Weihnachtsoratorium für Kinder" auf.

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Nils Kuppe dirigiert das Weihnachtsoratorium für Kinder am Sonntag.

Quelle: Helmut Rottmann

Marburg . Eine gute Idee. Auch, weil am Samstag, 5. Dezember, und Sonntag, 6. Dezember, jeweils um 18 Uhr, die ersten drei Kantaten des Bachschen "Weihnachtsoratoriums" zu hören sind, und somit Synergien genutzt werden. "Ich finde es ganz wichtig, dass man junge Menschen an diese Musik heranführt. Das machen wir ja auch schon mit dem Kinderchor", erzählt Bezirkskantor Nils Kuppe. "Es ist schon etwas Besonderes, wenn man ein so mächtiges Werk mit großem Chor und Orchester den Kindern erklären kann, zumal wenn Chor und Orchester schon zur Verfügung stehen."
Kuppe findet besonders spannend, wie einerseits geschickt und fast spielerisch die Weihnachtsgeschichte erzählt wird, andererseits Bachs Musik und die einzelnen Instrumente vorgestellt werden. "Das Besondere dabei ist, dass wir den Kindern historische Instrumente wie die Barocktrompete und Traversflöte, so wie sie in Bachs Zeiten gespielt wurden, erklären können", fügt der Kantor an.
Der Österreicher Michael Gusenbauer hat bei seinem "Bachs Weihnachtsoratorium für Kinder" die wichtigsten und anschaulichsten Passagen der ersten drei Kantaten des Originalwerks ausgewählt.Nils Kuppe empfiehlt das Werk für Kinder ab vier Jahren, wobei auch Erwachsene sicher ihre Freude daran haben können.
Fridtjof Küchemann als Erzähler führt durch die etwa 45-minütige Weihnachtsgeschichte. Küchemann, Redakteur im Online-Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ist Sprecher und Schauspieler zugleich.Er muss auf die Kinder zugehen und im Ablauf sowohl improvisieren als auch variieren können. Nicht leicht für einen Erwachsenen. Ist das für den Vater eines vierjährigen Sohnes leichter? "Sicherlich. Als Vater muss man immer improvisieren und variieren", erzählt Küchemann. Er und Kuppe haben vor 18 Jahren gemeinsam in einem Kindergarten gearbeitet - schon seit ihrer Zivildienstzeit sind beide im Umgang mit Kindern vertraut.
von Helmut Rottmann
Mehr lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der OP.

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Rund 480 Zuhörer erlebten am Samstag ein „Weihnachtsoratorium“ mit Freude und viel Gefühl in der Elisabethkirche. Die Kantorei der Kirche sang die ersten drei Kantaten des Bach-Werkes.

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