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Marburg Auf die Schnecke - fertig - los
Marburg Auf die Schnecke - fertig - los
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17:15 01.10.2013
Ein Zufall verhilft Außenseiter-Schnecke Turbo zu Supergeschwindigkeit. Foto: DreamWorks Quelle: Animation
Marburg

Das US-amerikanische Animationsstudio DreamWorks hat neben seinem tollkühnen grünen Oger „Shrek“ vor allem tierische Leinwandhelden geschaffen. Jetzt lassen die Filmemacher aus Kalifornien eines der langsamsten Tiere im Kino Vollgas geben: die kleine Schnecke „Turbo“. An dem Schneckenrennen werden hauptsächlich Kinder ihre Freude haben. Spätestens das Publikum ab dem Teenageralter wünscht sich wohl mehr Spannung im Tomatengarten und mehr Action bei der „Schnecktion“ in 3D - eben genau das Gegenteil dessen, was das Motto der schleichenden Schneckensippe besagt: „Wer nicht wagt, der gewinnt“.

Dagegen rebelliert auch Turbo, er will mehr wagen - und mehr PS. Turbo möchte der Schnellste sein, am liebsten so wie sein Idol, der Rennfahrer Guy Gagné. Doch selbst mit dem persönlichen „Rekord“ - 17 Minuten für einen 90 Zentimeter langen Parcours - ist die kleine Schnecke davon weit entfernt. Ein Zufall verhilft dem Tierchen zu Supergeschwindigkeit. Rennen statt Routine heißt es bald für Turbo.

Die Grundidee zu „Turbo“ kam Regisseur David Soren vor etwa zehn Jahren. Die Schnecken, die sich über seine Tomatenpflanzen hermachten, trugen ihren Teil zum Grundgerüst der Geschichte bei: „extreme Langsamkeit mit extremer Schnelligkeit zu kombinieren“. Für jüngere Zuschauer wird Turbos Reise zum Autorennen Indy 500 zu einem temporeichen und witzigen Abenteuer, in dem ein Außenseiter mit Ausdauer seinen Traum verwirklicht - nicht allein, sondern mit Freunden, die sich helfen.

Der Film läuft ab Donnerstag im Cineplex in der 2D- und 3D-Fassung.

von Dorit Koch

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