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Marburg Auf der Spur berühmter Autoren
Marburg Auf der Spur berühmter Autoren
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21:17 26.06.2013
Marburg

Zwei Semester lang haben 14 Studentinnen in einem Projektseminar am Institut Europäische Ethnologie /Kulturwissenschaft unter der Leitung von Professorin Marita Metz-Becker nach Spuren und Zeugnissen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern in Marburg gesucht. Herausgekommen ist „eine literarische Zeitreise durch drei Jahrhunderte“, die in Form einer Ausstellung im Haus der Romantik und eines umfangreichen, 108-seitigen Katalogs der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Die Ausstellung stellt die Autorinnen und Autoren auf ansprechend gestalteten Schautafeln mit Texten und Bildern vor und dokumentiert auch ihre Wohnhäuser in Marburg. Ausgespart wird in der Ausstellung im Obergeschoss der Marburger Romantikerkreis, der in dem kleinen Museum bereits dokumentiert ist. 24 Schriftstellerinnen und Schriftsteller haben die Studentinnen „ausgegraben“: von Michail Lomonossow, der von 1736 bis 1739 in Marburg lebte, über José Ortega y Gasset (mit Unterbrechungen von 1907 bis 1911) bis zu Christine Brückner (1946 bis 1950).

Von nahezu allen Autoren haben die Studentinnen überwiegend charmante und witzige Aussagen über Marburg gefunden, die eigentlich sofort vom Stadtmarketing genutzt werden könnten. Wenn etwa Literatur-Nobelpreisträger Boris Pasternak über Marburg meint „Wenn das hier nur eine Stadt wäre! Aber es ist ja ein mittelalterliches Märchen“ ist das ein unbezahlbares Werbe-Pfund. Ausgesprochen witzig und ironisch äußert sich Literatur-Nobelpreisträger T.S. Eliot über Marburg: „Marburg ist bezaubernd (...) Es scheint ein bei aller Enge wundervoll zivilisiertes Städtchen zu sein: man kriegt überall Abdulla-Zigaretten und verschiedene Zahnpudersorten.“

von Uwe Badouin

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