Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Marburg Auf den Spuren verstorbener Künstlerinnen
Marburg Auf den Spuren verstorbener Künstlerinnen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:07 29.10.2013
Peter Hatscher und Irene Ewinkel suchen noch Informationen über verstorbene Marburger Künstlerinnen.Foto: Uwe Badouin
Marburg

Sie wollen Informationen über Werk und Lebensweg von Künstlerinnen zusammentragen, die zumindest zeitweise in Marburg gelebt und gearbeitet haben. Die von der Gleichstellungsbeauftragen Christa Winter initiierte Dokumentation soll diese Künstlerinnen dem Vergessen entreißen.

Bislang haben die beiden Autoren unterstützt von einer elfköpfigen Projektgruppe rund 40 Namen von Künstlerinnen zusammengetragen. Die Zeitspanne dabei ist groß. Sie reicht nach Angaben Ewinkels und Hatschers von Katharina Karolina von Drach (1800 - 1875) bis zu Louisa Biland (1925 - 2008). Von 17 Künstlerinnen liegen bislang ausführlichere Biografien vor, die jeweils etwa vier DIN-A4-Seiten umfassen. Zudem sollen in der Dokumentation, die vermutlich im Sommer 2014 als Marburger Stadtschrift erscheinen wird, sechs bis sieben Werke der Künstlerinnen mit abgebildet werden.

Die beiden Herausgeber hoffen auf weitere Hinweise auf Bilder von Künstlerinnen: Annemarie Kirchner-Kruse, die an der Pariser Academie Colarosse studierte, und Ella Räuber, die in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts an der Münchner Damenakademie ausgebildet wurde, Auguste Pfeffer und Dora Willgerodt-Brünner.

Viele der Künstlerinnen verschlug es nach dem Zweiten Weltkrieg nach Marburg. Sie hatten es, so die Autoren, besonders schwer in der heimischen Kunstszene Fuß zu fassen.

Hinweise nehmen die Gleichstellungsbeauftragte Christa Winter unter 06421/201-368 oder Irene Ewinkel unter 06421/3400-496 entgehen.

von Uwe Badouin

Marburg Richtsberg-Serie, Teil 7 - Der Stadtteil erwacht zum Leben

Busverbindungen, Kindergärten und Schulen, die wichtigsten Dienstleistungen des täglichen Bedarfs - die Anfangsschwierigkeiten am Richtsberg werden zwar überwunden, aber noch immer herrscht Mangel und aktive Bürger wollen mehr.

25.10.2013
Marburg Serie 50 Jahre Richtsberg - Die erste Zeit war "wirklich bitter"

Es ist das Jahr 1966, als viele Familien an den Richtsberg ziehen. Hier die Berichte zweier Familien, welche die Anfangszeit miterlebten.

28.09.2013

Ihre Heimkehr ist gleichzeitig Abschied. Maria Langstroff, Studentin aus Marburg und Bestseller-Autorin, kämpft um jeden einzelnen Lebenstag. Jetzt hat sie sich einen Herzenswunsch erfüllt: Sie ist für einen Tag nach Hause zurückgekehrt.

18.09.2013