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Altrocker lassen die Halle beben

Marburg Altrocker lassen die Halle beben

Knapp 1. 000 Zuschauer strömten am Samstagabend in der Frische des einsetzenden Nieselregens in die Marburger Stadthalle zum Jubiläumskonzert des Vereins Arbeit und Bildung.

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Die „Rodgau Monotones“ heizten den knapp 1.000 Zuschauern in der Marburger Stadthalle beim Jubiläumskonzert des Vereins Arbeit und Bildung am Samstagabend richtig ein.

Quelle: Jan Bosch

Marburg. Zum 25-jährigen Bestehen hatte der Verein Arbeit und Bildung zu einem besonders heißen Megakonzert der Deutschrocker Rodgau Monotones und Extrabreit geladen. Mit dem Geburtstagskonzert zum Selbstkostenpreis wollte sich der Verein bei seinen vielen Unterstützern und den Teilnehmern der zahlreichen Bildungsangebote und Projekte bedanken.

In der Stadthalle hatten seit dem späten Nachmittag die drei Gewinner des vom Verein im Vorfeld des Jubiläums ausgerufenen Jugendband-Contests die Hütte schon kräftig vorgeheizt. Cosy in mind (Rock), G-Hun feat. woodvally movement (Rap) und Microsleep (Akustik-Rock/Pop) wurden über das Internet-Videoportal youtube als beste Nachwuchsbands gewählt.

Sie zeigten als Opener für die Großen ihr Können und kassierten dafür bereits mächtig Applaus. Für alle Bands gab es als Extrapreis noch eine Aufnahmesession in einem professionellen Tonstudio.

„Heiß, schnell, laut – die Legende lebt“, kündigte Rainer Dolle, Geschäftsführer von Arbeit und Bildung, um 20 Uhr die Gruppe „Extrabreit“ an. Fünf ältere Herren betraten die Bühne. Jubel, Nebel, die Gibson von Stefan Kleinkrieg schrie aus allen sechs Saiten. Extrabreit schoben von Anfang an nur nach vorne. Auch nach 30 Jahren hat Frontmann Kai Havaii nichts an Stimmgewalt und Charisma eingebüßt.

Auch in Marburg trieb er damit das Publikum an. Lautstark sang dieses die Hymnen ihrer alten Helden mit. Alter und Textsicherheit ließen auf langjährige Fans schließen.

von Jan Bosch

Mehr lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP.

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