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Alles auf Los: Faltz setzt auf Erneuerung

Theater Marburg Alles auf Los: Faltz setzt auf Erneuerung

Matthias Faltz’ Nachricht an sein neues Publikum ist eindeutig: Theater in Marburg soll unter seiner Intendanz aufsehenerregend, überraschend, niveauvoll und unterhaltsam sein.

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Noch steht am Schwanhof das Plakat zur Spielzeit 2009/2010. Doch ab September beginnt in Marburg eine neue Theater-Ära. Der neue Intendant Matthias Faltz bringt eine Menge neuer Gesichter ans Theater.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Der aus Wiesbaden kommende Faltz weiß, dass er als Nachfolger von Ekkehard Dennewitz in Marburg ein kleines Haus mit hoher Spielkultur vorfindet und dazu durchaus anspruchsvolle Zuschauer. Damit könnte man sich zufriedengeben, doch der neue Intendant setzt konsequent auf Erneuerung: im Ensemble, im Spielplan, in der öffentlichen Präsentation seines Hauses. Shakespeare und Fontane lässt er gleichwohl spielen, denn ohne Bekenntnis zu den Klassikern ist kein Abo-Publikum zu halten, wenn sich erst einmal die Euphorie der ersten Spielzeit gesetzt hat.

Doch es gilt, die Klassiker neu zu entdecken, und mit seiner ersten eigenen Regiearbeit in Marburg zeigt Faltz, wie‘s geht: Warum nach dem „Freischütz“ schielen, wenn die populäre Neudeutung von Tom Waits, Robert Wilson und William S. Burroughs förmlich danach schreit, aufgeführt zu werden? Rund um die Premieren von „Black Rider“ und „Hamlet“ findet vom 17. bis 19. September die offizielle Spielzeiteröffnung statt – die erste gute Gelegenheit, das „neue Landestheater“ in all seinen Facetten ausgiebig kennenzulernen.

von Carsten Beckmann

Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe der gedruckten OP.

Die OP zeigt schon einmal in einer Fotogalerie die Gesichter des Hauses – darunter einige alte Bekannte wie neue Mitglieder des Ensembles.

 

Und hier geht's zum Theater.

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