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Marburg 600 Besucher beim Kinderkonzert
Marburg 600 Besucher beim Kinderkonzert
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20:55 23.02.2010
Die jungen Zuhörer ließen bunte Tücher zur Musik schwingen. Quelle: Schmidt

Marburg. Wohl kaum eine Passage aus der klassischen Musik ist bekannter als Beethovens „da-da-da-daaa“ aus seiner 5. Sinfonie. Den Anfang aus diesem berühmten Werk spielten Kiril Stankow und die Junge Marburger Philharmonie für Kinder und Jugendliche, die am Sonntag zum restlos ausverkauften Konzerts des Marburger Konzertvereins in die Stadthalle gekommen waren.

Moderator Christoph Gottwald erwies sich als Glücksgriff, der das Publikum stets zu fesseln vermochte: Die Zuhörer bat er darum, die Augen zu schließen und sich ihre Lieblingslandschaft vorzustellen. „War das Musik, die zu Bergen oder zu Wasser oder zu Schnee passt?“, wollte er wissen und half so den Kindern, die Musik mit Bildern zu verbinden und in ihrem Innern nachzufühlen. Nach ein wenig Theorie zum Komponisten Ludwig van Beethoven erzählte Gottwald, wie sich zu Beethovens Zeiten Stadt und Land voneinander unterschieden. Die Stadt war durch Kopfsteinpflaster und Pferdegetrappel recht laut. Ganz anders das idyllische Landleben. Dann folgten die ersten Takte der 6. Sinfonie. Viel Spaß hatten die Kinder dabei, Instrumente mit Vogelstimmen zu vergleichen: Die Flöte kann wie eine Nachtigall klingen, die Oboe wie eine Wachtel und die Klarinette wie ein Kuckuck. Übrigens konnte das junge Publikum schon vieler Instrumente mit dem richtigen Namen nennen.

Gotthardt ließ das Orchester den Sturm und das Gewitter spielen.

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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