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1000 Fans jubeln Ute Freudenberg zu

Sängerin überzeugt 1000 Fans jubeln Ute Freudenberg zu

Spätestens nach dem Mega-Erfolg „Auf den Dächern von Berlin“ im Jahre 2011 mit ihrem Duettpartner Christian Lais ist die erfolgreichste Sängerin Ostdeutschlands Ute Freudenberg auch im Westen der Republik ein Super-Star.

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Marburg. Sie zählt neben Andrea Berg und Helene Fischer zur ersten Riege der deutschsprachigen Interpretinnen. Im Rahmen ihres 40-jährigen Bühnen-Jubiläums „Willkommen im Leben“ gab die 56-Jährige Weimarerin Ute Freudenberg am Samstagabend in der Stadthalle ein vielumjubeltes Premieren-Gastspiel.

1000 Fans waren schier aus dem Häuschen. Fast pünktlich zur angekündigten Zeit um 20.04 Uhr erlischt die Saalbeleuchtung. Die Band gibt den Takt vor. Wenig später betritt eine Sängerin, ganz in schwarz gekleidet, die Bühne. Erster Beifall brandet auf. Ute Freudenberg kommt, singt und begeistert die Massen. Ob als Rockröhre, Chansonsängerin oder Interpretin gefühlvoller Balladen wie „Das ist Leben“, „Komm, wir fahren ans Meer“, „Vielleicht im nächsten Leben“, „Und wieder wird ein Mensch geboren“, oder „Ein Tag wie heute“, mit der sie 1998 in Berlin mit der „Goldenen Henne“ ausgezeichnet wurde.

Mit Tina Turners „Simply the best“ lässt die Ausnahmekünstlerin mit dem Stimmumfang von dreieinhalb Oktaven die Halle unter ihrer kraftvollen und faszinierenden Stimme erbeben und präsentiert aus ihrem aktuellen Album „Willkommen im Leben“ mit „Julia“ und „Ich will Dir noch einmal begegnen“ auch zwei Songs mit berührenden Texten. Völlig aus dem Häuschen sind die Fans, als sie die außergewöhnliche französische Chansonsängerin Edith Piaf mit dem unsterblichen Hit „Non, je ne regrette rien“ („Nein, ich bereue nichts“) in Erinnerung ruft. Bei der unsterblichen Wiedervereinigungshymne, ihrem als „Hymne des Ostens“ angekündigten Super-Hit aus dem Jahre 1978 „Jugendliebe“, sind die Fans dann nicht mehr auf ihren Plätzen zu halten.

Christian Lais stand seiner Gesangspartnerin in nichts nach. Der Schlagersänger aus Kandern überzeugte stimmlich, ließ seinen Charme sprühen und schäkerte mit dem Publikum. Bei „Neugebor‘n“ sang das Publikum textsicher den Refrain mit. Höhepunkte des Abends waren jedoch die Duette der beiden sympathischen Künstler aus Ost und West.

Der Einklang auf der Bühne war groß. Beide harmonierten perfekt. Sie hielten sich an den Händen und warfen sich tiefe Blicke zu. Die Fans, die auch aus dem Marburger Umland angereist waren, wurden mit starken Songs wie „Eine Träne zu viel“, und „Auf den Dächern von Berlin“ rundum zufriedengestellt. Auch mit dem Zugabe-Hit um 22.22 Uhr „Ich hab noch lange nicht genug“ riss das Duo die Besucher zu Beifallsstürmen hin.

Auch die Fans hatten noch lange nicht genug. Bis kurz vor Mitternacht erfüllten die beiden volksnahen Künstler deren Autogrammwünsche und posierten für Erinnerungsfotos.

von Herbert Lenz

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