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Zimmermann Formenbau meldet Insolvenz an

Betrieb des Werkzeugherstellers geht weiter Zimmermann Formenbau meldet Insolvenz an

Im Dezember kam die Nachricht, dass Zimmermann Formenbau in der Krise steckt, nun ist das Insolvenzverfahren eröffnet. Rund 140 Mitarbeiter sind beim Werkzeughersteller beschäftigt.

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Das Insolvenzverfahren ist bei Zimmermann Formenbau eröffnet.

Quelle: Archiv

Gladenbach. Mit dem Beschluss des Amtsgerichts Marburg vom Dienstag wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Zimmermann Formenbau GmbH eröffnet. Der Frankfurter Rechtsanwalt Dr. Jan Markus Plathner wurde zum Insolvenzverwalter bestellt. Nachdem im Dezember der Sanierungsprozess in Eigenverwaltung begonnen wurde – mit Plathner als Sachwalter –, sollen die festgelegten Schritte nunmehr in einem Regelinsolvenzverfahren umgesetzt werden.

Sowohl das Management als auch der als Generalbevollmächtigte bestellte Frankfurter Rechtsanwalt Stephan Strumpf werden das Unternehmen unter den geänderten Vorzeichen weiter begleiten. Strumpf erklärte am Dienstag: „Ich bin optimistisch, dass wir diese doch sehr anspruchsvolle Sanierung erfolgreich beenden werden. Neben dem angedachten Insolvenzplan haben wir parallel auch nach Drittinvestoren gesucht und erste Sanierungsmaßnahmen umgesetzt.“

Auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens läuft der Betrieb bis auf Weiteres vollumfänglich weiter.  „Am Ende hängt der Erfolg natürlich von den Kunden und Lieferanten ab“, erklärt Plathner. Nach Informationen der OP hat das Unternehmen seit einigen Tagen wieder Großaufträge erhalten, zuvor war bekannt geworden, dass die Geschäftsführung die Firma verlässt. „Wir planen in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern vor Ort den Geschäftsbetrieb der Zimmermann Formenbau GmbH wieder positiv zu gestalten, um so den Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern eine langfristige Perspektive bieten zu können.“

Dabei wurden neben der Initiative zu einem Insolvenzplan durch die Gesellschafter mit gleichem Nachdruck vor allem auch strategische Investoren angesprochen. „Am Ende entscheidet, ob sich ein Investor für das Unternehmen ausspricht und welche Lösung für das Unternehmer und vor allem die Mitarbeiter die beste Lösung ist“, so Plathner.

von Anna Ntemiris

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