Das technische Büro der Sälzer GmbH in Marburg ist der Ausgangspunkt aller Aufträge. Hier sprechen Dirk Fleischhauer (von links), Lucas Höfert und Helmut Westergerling anhand von Zeichnungen den jeweiligen Auftrag durch, ehe er in die Produktion geht.
Marburg. Die Sälzer GmbH in Marburg stellt einbruch-, durchschuss- und sprengstoffhemmende Fenster und Türen her. Das Unternehmen wurde bereits im 18. Jahrhundert gegründet und ist seit 1930 in Familienbesitz der Familie Sälzer. Geleitet wird der Betrieb, in dem derzeit 121 Mitarbeiter beschäftigt sind, von Walther und Elke Sälzer in der dritten Generation. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Sälzer GmbH einen Umsatz von rund 18 Millionen Euro.
Das Marburger Unternehmen hat sich mittlerweile auf mechanische und elektronische Gebäudesicherung spezialisiert. Das Angebot umfasst Einbruch-, Explosions- und Durchschusshemmung sowie Brand- und Rauchschutz für Fenster und Türen. Für Einfahrtskontrollen werden außerdem Barrieren und Schranken gefertigt.
Die Kunden der Sälzer GmbH sind Regierungen, Banken, das Militär, Ministerien und Industriebetriebe in der ganzen Welt sowie Privatkunden, die spezielle Sicherheitsanforderungen an ihre Umgebung stellen.
Produziert werden die Fenster und Türen in Marburg. Die Mitarbeiter fahren zur Montage allerdings auch zu den Auftraggebern und bauen dort die Fenster und Türen ein.
Für Kunden aus der Region werden zudem ungesicherte Fenster und Türen sowie Metallbauarbeiten angefertigt und ausgeführt. So hat das Unternehmen beispielsweise den Windfang der Elisabethkirche in Marburg gebaut.
von Katharina Kaufmann
Mehr zu diesem Thema mitsamt der Fotogalerie finden Sie in der gedruckten OP vom 23.07.2010.
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