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Ausstand

Öffentlicher Dienst streikt heute wieder

Wie die Dienstleistungsgewerkschaft Mittelhessen mitteilt, werde es am Dienstag durch den Warnstreik in Mittelhessen erneut zu Beeinträchtigungen im Öffentlichen Dienst kommen.

Marburg. Mit dem Warnstreik solle verdeutlicht werden, dass von den Arbeitgebern ein „anständiges Angebot für die nächste Verhandlungsrunde erwartet werde“, wie Verdi-Sekretär Jürgen Lauer betont.

In Marburg werden Kitas und Aquamar bestreikt

Obwohl der Schwerpunkt heute auf Gießen liegt, wird auch Marburg vom Streik betroffen sein. So würden die Beschäftigten der städtischen Kindertagesstätten voraussichtlich an dem auf einen Tag befristeten Warnstreik teilnehmen, teilte Ralph Laumer, Pressesprecher der Stadt Marburg, gestern mit. Es werde ein Notdienst eingerichtet. „Diesen können Eltern in Anspruch nehmen, die berufstätig sind und keine andere Betreuungsmöglichkeit zur Verfügung haben“, so Laumer. Über den Warnstreik und die Notdienste seien die Eltern in den Einrichtungen durch Aushänge und persönliche Ansprache informiert worden. Weitere Infos gibt es telefonisch beim Fachdienst Kinderbetreuung unter 06421/2010.

Ebenfalls bestreikt wird das Schwimmbad Aquamar. Das für den Schul- und Vereinssport genutzte Hallenbad in Wehrda bleibe laut Laumer hingegen geöffnet.

„Darüber hinaus sind weitere Einschränkungen bei der Verwaltung der Universitätsstadt Marburg durch den Warnstreik, unter anderem im Stadtbüro, nicht auszuschließen“, so der Pressesprecher.

„Gutes Geld für gute Arbeit“ lautet das Motto, das bereits beim Streik in der vergangenen Woche im Mittelpunkt stand. An diesen nahmen laut Verdi mehr als 1300 Beschäftigte in Marburg, Gießen, Herborn und Wetzlar teil. Sie hätten gehofft, dass die öffentlichen Arbeitgeber „ein anständiges Angebot vorlegen. Daraus ist leider nichts geworden. Nach wie vor sagen sie nicht, was sie den Beschäftigten an Lohnerhöhungen anbieten wollen“, so Jürgen Lauer.

Die zentrale Streikkundgebung findet in Gießen statt. Die Streikenden werden sich vor dem Rathaus in Gießen treffen. Dort soll es um 8.30 Uhr eine Kundgebung geben. Anschließend gibt es einen Demonstrationszug bis zum Brandplatz.

„Wir gehen davon aus, dass sich weit über 1000 Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes an diesem Tag in Mittelhessen im Warnstreik befinden und bei der Kundgebung und Demonstration in Gießen teilnehmen“, schätzt Lauer. Dazu setze die Gewerkschaft zwölf Busse ein, die aus den Regionen Marburg, Dillenburg und Wetzlar die Streikenden nach Gießen bringen sollen.

von Andreas Schmidt

[Astrid Schmidt ]

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