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„Berufspraktische Weiterbildung“

Migranten schaffen den Sprung ins Berufsleben

Ursprünglich waren es 17 arbeitssuchende Menschen aus Polen, Rumänien, Russland, der Türkei, dem Irak, Peru und Nigeria, die fünf Monate in der „Berufspraktischen Weiterbildung für Migranten“ (BPW) zusammenkamen, um gemeinsam zu lernen und sich beruflich zu orientieren.
Kursleiterin Kristina Wall (Vierte von links) mit einigen Teilnehmern, die an der „Berufspraktischen Weiterbildung für Migranten“ teilgenommen haben. Privatfoto

Kursleiterin Kristina Wall (Vierte von links) mit einigen Teilnehmern, die an der „Berufspraktischen Weiterbildung für Migranten“ teilgenommen haben.

© privat

Marburg. Die Kursteilnehmer wurden in ihren Berufsfindungsprozessen beraten und unterstützt. Sie lernten ihre eigenen Kompetenzen kennen und erhielten fundiertes Bewerbungstraining. Zudem standen berufsübergreifende Qualifikationen auf dem Programm – diese reichten von der EDV bis hin zur Metallproduktion. Beim gemeinsamen Kochen wurde gleich eine gesunde Ernährung praktiziert.

Noch vor Ende der BPW hatten sechs der Teilnehmer eine Anstellung gefunden – etwa in der Produktion, als Schweißer oder im Gesundheitsbereich. Einer bereitet sich auf ein Studium vor. Und ein weiterer Teilnehmer hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag als Koch.

Für eine Frau aus Eritrea organisierte Kursleiterin Kristina Wall einen Alphabetisierungskurs. Damit sie ihr Praktikum absolvieren konnte, fand Wall für sie eine Praktikumsstelle mit reduzierter Stundenzahl, damit die Frau den Alphabetisierungskurs fortsetzen konnte. So sammelte die Teilnehmerin praktische Erfahrungen im Altenheim und lernte gleichzeitig Lesen und Schreiben.

Dem Kurs stellten die Teilnehmenden ein positives Zeugnis aus: „Es wurde kein Druck oder Stress gemacht, die Kursleiterinnen hatten viel Geduld mit uns“, sagte eine Teilnehmerin. Für einen anderen war „die Computerarbeit besonders wichtig, um Bewerbungen schreiben zu können“. Und ein Kursteilnehmer resümierte: „Es ist gut, nicht zu Hause zu bleiben, hier zu lernen und viel deutsch zu sprechen“. Die BPW wurde von der Agentur für Arbeit gefördert.

 
 

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