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Soziales Engagament

Estador spendet 3.00 Euro an Kinderheim in Kenia

Die in Marburg beheimatete Immobilienagentur Estador GmbH unterstützt das Miro-Kinderhilfsprojekt in Kenia erneut mit einer großzügigen Spende.

Mandana Warsideh (von rechts), Estador-Vertriebsmanagement, Geschäftsführer Waldemar Wiora und Geschäftsführer Stefan Fiacco (links) überreichten einen Scheck über 3 000 Euro an Nadine Weigel vom Verein „Help for MiRO“.

© Miriam Prüßner

Marburg. Das Unternehmen, das deutschlandweit Immobilienprojekte vermittelt, spendet 3 000 Euro an den gemeinnützigen Verein „Help for MiRO“, der sich um bedürftige Kinder an der kenianischen Küste kümmert. Bereits im vergangenen Jahr bedachte Estador das Kinderhilfsprojekt mit 10 000 Euro. „Wir unterstützen dieses Projekt sehr gerne noch einmal“, erläutert Waldemar Wiora, Geschäftsführer der in Cappel ansässigen Immobilienagentur. „Soziales Engagement ist in unserem Unternehmen sehr wichtig und hier wissen wir, dass die Hilfe auch vor Ort ankommt“, betont Wiora, der das Familienunternehmen leitet, das in ganz Deutschland rund 100 Projekte vermittelt: von Denkmalschutz- über Pflege- bis Neubauimmobilien.

Das Kinderhilfsprojekt „Help for MiRO“ wurde 2010 von OP-Redakteurin Nadine Weigel und der Ärztin Dr. Vera Fleig ins Leben gerufen, als sie in Kenia durch Zufall auf ein Waisenhaus trafen, in dem Kinder unter menschenunwürdigen Bedingungen lebten. „Alle Jungen und Mädchen waren schwer krank, mangelernährt, es gab keinerlei Hilfe“, erinnert sich Nadine Weigel. Durch die Unterstützung vieler OP-Leser konnte das Leben der Kinder, die ihre Eltern verloren haben, als Babys auf Müllkippen geworfen oder missbraucht und misshandelt wurden, erheblich verbessert werden.
Von den Spendengeldern, die der Verein sammelt, werden in Kenia drei Hausmütter und ein Koch bezahlt, die Ernährung sowie die medizinische Versorgung garantiert und das Schulgeld für die Kinder übernommen. „Ich konnte mich vor zwei Jahren vor Ort selbst davon überzeugen, dass das Geld wirklich ankommt“, erklärt Waldemar Wiora, der auch die
heimische Immobilienagentur Wiora leitet.

Das Polster von 10 000 Euro habe dem Hilfsprojekt im vergangenen Jahr unheimlich geholfen, betont Weigel. Damit konnten neben der Grundversorgung der Kinder unter anderem auch die Wasserleitungen im Haus repariert werden. Zudem spart der Verein auf einen Grundstückskauf. „Auf lange Sicht müssen wir aus dem jetzigen Mietshaus raus und wollen dann den Kindern ein eigenes Haus bauen“, so Weigel. Die nun gespendeten 3 000 Euro ermöglichten deshalb nicht nur, auf akute Ereignisse wie den Krankenhausaufenthalt eines Kindes zu reagieren, sondern legten auch das Fundament für zukünftige Pläne.

Zustande gekommen ist der Betrag durch die tolle Leistung der Estador-Mitarbeiter, denn pro verkauftem Objekt geht ein gewisser Anteil an das Kinderhilfsprojekt. „Das gesamte 30-köpfige Estador-Team freut sich sehr, dass wir den Kindern damit helfen können“, so Mandana Warsideh, zuständig für das Vertriebsmanagement der Estador GmbH.


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